Franklin Templeton vollzieht einen massiven strategischen Umbau seiner Alternative-Credit-Plattform. Die beiden Töchter Benefit Street Partners (BSP) und Alcentra verschmelzen unter der Marke BSP – und das zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt.
Denn die zusammengeführte Einheit verwaltet bereits 78 Milliarden Dollar in Unternehmenskrediten und weitere 14 Milliarden in gewerblichen Immobilienkrediten. Die Gesamtplattform – inklusive des Direct-Lending-Spezialisten Apera – steuert auf über 100 Milliarden Dollar verwaltetes Vermögen zu. Dieses Ziel soll noch 2026 erreicht werden.
Markt fordert Spezialisierung
Was treibt diese Konsolidierung? Eine aktuelle Studie von BSP liefert die Antwort: 93 Prozent der befragten institutionellen Investoren mit zusammen 8 Billionen Dollar Anlagevermögen wollen ihr Engagement in Alternative Credit beibehalten oder erhöhen. Die Hauptmotive: Diversifikation und höhere Renditen als bei klassischen Anleihen.
Bemerkenswert ist die Präferenz der Großanleger. 81 Prozent betrachten eine spezialisierte Ausrichtung als entscheidend für starke Performance. Genau hier setzt Franklin Templeton an. Statt verschiedener Marken bietet man künftig eine integrierte globale Plattform – von CLOs über Direct Lending bis zu Sondersituationen.
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Welche Segmente boomen?
Die Umfrage zeigt klare Gewinner: 47 Prozent der Investoren wollen mehr Infrastrukturkredite, gefolgt von Direct Lending mit 39 Prozent. Auch Asset-based Lending sowie Distressed Debt stehen hoch im Kurs. Besonders europäische Anleger schichten massiv um – in Richtung Heimatmarkt.
Franklin Tempeton plant parallel eine aggressive Expansion. In den nächsten fünf Jahren stehen sowohl organisches Wachstum als auch weitere Zukäufe auf der Agenda. Zielmärkte: Asien und der Nahe Osten. CEO David Manlowe betont die Absicht, Kunden Zugang zum „gesamten Spektrum“ der Anlageklasse zu verschaffen.
Tokenisierung als zweite Front
Parallel treibt Franklin Templeton eine weitere Transformation voran: die Tokenisierung von Vermögenswerten. Roger Bayston, Chef für Digital Assets, sieht darin einen operativen Vorteil für Geldmarktfonds – schnellere Transfers, Intraday-Renditen, geringere Kosten.
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Der Markt für tokenisierte Real-World Assets verdreifachte sich binnen Jahresfrist auf 23 Milliarden Dollar. Franklin nutzt digitale Wallets als Vertriebskanal der Zukunft. Eine Studie zeigt: 92 Prozent der Generation Z bevorzugen digitale Zahlungsmethoden, Bargeld ist auf 7 Prozent abgestürzt.
Doch Bayston warnt vor Euphorie. Der echte Durchbruch komme erst, wenn die SEC die Drittverteilung digitaler Wertpapiere auf großen Krypto-Börsen erlaubt. Dann dürfte eine „massive Welle“ tokenisierter Assets folgen.
Beide Strategien – die Bündelung im Alternative Credit und die Tokenisierung – zielen auf dasselbe: Kunden dort abholen, wo sie bereits sind, und gleichzeitig die Infrastruktur für die Zukunft bauen. Franklin Resources (NYSE: BEN) positioniert sich damit als Brückenbauer zwischen traditioneller und digitaler Finanzwelt.
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