Fresenius beendet eine bewegte Handelswoche mit Rückenwind. Neben einer technischen Umstellung der Aktiengattung überzeugte der Konzern durch starke Zahlen. Nun signalisieren Analysten und Ratingagenturen grünes Licht für den DAX-Titel. Die Folge: Die Stimmung am Markt hellt sich spürbar auf.

Die DZ Bank bestätigt ihre Kaufempfehlung und setzt den fairen Wert auf 58,00 Euro. Analysten loben vor allem die Profitabilität der operativen Töchter. Diese Entwicklung stützt den laufenden Konzernumbau unter dem Namen „#FutureFresenius“.

Weitere Institute schließen sich dem Optimismus an. Die UBS sieht das Kursziel bei 56,00 Euro. Jefferies vergibt einen Zielwert von 55,00 Euro.

Fitch verbessert Kredit-Ausblick

Parallel dazu hob Fitch den Ausblick für die Kreditwürdigkeit an. Die Ratingagentur stufte Fresenius von „stabil“ auf „positiv“ hoch. Experten führen dies auf den konsequenten Schuldenabbau zurück. Ein besseres Rating senkt langfristig die Finanzierungskosten für strategische Investitionen.

Am 13. August erfolgte außerdem der Wechsel auf Namensaktien. Trotz kurzzeitiger Verwirrung über neue Kennnummern stabilisierte sich der Kurs zum Wochenschluss. Die Aktie ging mit 47,08 Euro in das Wochenende.

Charttechnik im Fokus

Für die kommende Woche beobachten Marktteilnehmer wichtige Marken. Die Hürde bei 48,00 Euro gilt als entscheidender Widerstand. Ein Sprung darüber macht das 52-Wochen-Hoch bei rund 53,00 Euro erreichbar.

Nach unten sichert die Zone um 47,00 Euro den Kurs ab. Sollte der Verkaufsdruck steigen, bietet die Marke von 45,50 Euro weiteren Halt.

Fresenius hält an der angehobenen Jahresprognose fest. Der Konzern erwartet ein organisches Umsatzwachstum von bis zu sieben Prozent. Beim währungsbereinigten Ergebnis peilt der Vorstand ein Plus von bis zu zehn Prozent an.

Detaillierte Einblicke folgen im November. Dann präsentiert das Management die nächsten Geschäftszahlen.