Friedrich Vorwerk Aktie: Zukunftsperspektiven begeistern

Der Pipelinebauer Friedrich Vorwerk meldet einen Umsatzsprung von 41 Prozent und eine Verdopplung des EBITDA. Die Finanzlage erreicht mit über 260 Millionen Euro Nettoliquidität eine historische Stärke.

Friedrich Vorwerk Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz und Gewinn deutlich über eigenen Prognosen
  • Nettoliquidität steigt auf über 260 Millionen Euro
  • Starker Abschluss mit Rekordmarge im vierten Quartal
  • Mitarbeiterzahl wächst auf über 2.200 Beschäftigte

Der Pipeline- und Anlagenbauer Friedrich Vorwerk hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem spektakulären Endspurt abgeschlossen. Am 26. Januar 2026 überraschte das SDAX-Unternehmen die Märkte mit vorläufigen Zahlen, die selbst die optimistischsten Erwartungen deutlich übertrafen.

Der Umsatz kletterte um satte 41 Prozent auf 704,3 Millionen Euro – und damit klar über die zuletzt angepeilten 650 bis 680 Millionen Euro. Noch beeindruckender fällt die Ergebnisentwicklung aus: Das EBITDA hat sich mit 163,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt gegenüber den 80,5 Millionen Euro des Vorjahres. Die entsprechende Marge erreichte 23,2 Prozent, während das Management ursprünglich nur 20 bis 22 Prozent auf dem Zettel hatte.

Viertes Quartal mit Rekordtempo

Was steckt hinter diesem Erfolg? Das Schlussquartal entpuppte sich als wahres Glanzstück. Mit einem Umsatz von 199,3 Millionen Euro wuchs Friedrich Vorwerk im vierten Quartal um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA schoss von 30,8 auf 57,5 Millionen Euro nach oben – eine EBITDA-Marge von beachtlichen 28,9 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Friedrich Vorwerk?

Die Tostedter profitierten dabei von einer Kombination günstiger Faktoren: Milde Witterungsbedingungen ermöglichten reibungslose Projektabläufe, während erfolgreiche Abschlüsse und hohe Ergebnisbeiträge aus laufenden Arbeitsgemeinschaften die Zahlen zusätzlich nach oben trieben.

Kriegskasse prall gefüllt

Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die Kapitalsituation. Der Finanzmittelbestand explodierte förmlich von 176,6 auf 279,7 Millionen Euro – ein Plus von über 100 Millionen Euro. Die Nettoliquidität kletterte auf 261,9 Millionen Euro, verglichen mit 154,3 Millionen Euro im Vorjahr. Eine historisch starke Position.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Friedrich Vorwerk?

Der Auftragsbestand belief sich Ende 2025 auf solide 1,021 Milliarden Euro. Zwar lag dieser unter dem Vorjahreswert von 1,187 Milliarden Euro, doch das akquirierte Gesamtprojektvolumen stieg deutlich von 777,1 auf 990,8 Millionen Euro. Neue Aufträge im Wert von 538,0 Millionen Euro flossen herein.

Wachstum auf allen Ebenen

Auch personell rüstet der Energieinfrastruktur-Spezialist kräftig auf. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 1.948 auf 2.243 – ein Zeichen für die erwartete Fortsetzung des Expansionskurses. Mit der prall gefüllten Kriegskasse und der erweiterten Mannschaft ist Friedrich Vorwerk bestens für weitere Großprojekte im Bereich Gas, Strom und Wasserstoff positioniert.

Den vollständigen Geschäftsbericht will das Unternehmen am 31. März 2026 vorlegen.

Friedrich Vorwerk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Friedrich Vorwerk-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Friedrich Vorwerk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Friedrich Vorwerk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Friedrich Vorwerk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Über Felix Baarz 1581 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.