Der Pipeline- und Anlagenbauer Friedrich Vorwerk hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem spektakulären Endspurt abgeschlossen. Am 26. Januar 2026 überraschte das SDAX-Unternehmen die Märkte mit vorläufigen Zahlen, die selbst die optimistischsten Erwartungen deutlich übertrafen.
Der Umsatz kletterte um satte 41 Prozent auf 704,3 Millionen Euro – und damit klar über die zuletzt angepeilten 650 bis 680 Millionen Euro. Noch beeindruckender fällt die Ergebnisentwicklung aus: Das EBITDA hat sich mit 163,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt gegenüber den 80,5 Millionen Euro des Vorjahres. Die entsprechende Marge erreichte 23,2 Prozent, während das Management ursprünglich nur 20 bis 22 Prozent auf dem Zettel hatte.
Viertes Quartal mit Rekordtempo
Was steckt hinter diesem Erfolg? Das Schlussquartal entpuppte sich als wahres Glanzstück. Mit einem Umsatz von 199,3 Millionen Euro wuchs Friedrich Vorwerk im vierten Quartal um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA schoss von 30,8 auf 57,5 Millionen Euro nach oben – eine EBITDA-Marge von beachtlichen 28,9 Prozent.
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Die Tostedter profitierten dabei von einer Kombination günstiger Faktoren: Milde Witterungsbedingungen ermöglichten reibungslose Projektabläufe, während erfolgreiche Abschlüsse und hohe Ergebnisbeiträge aus laufenden Arbeitsgemeinschaften die Zahlen zusätzlich nach oben trieben.
Kriegskasse prall gefüllt
Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die Kapitalsituation. Der Finanzmittelbestand explodierte förmlich von 176,6 auf 279,7 Millionen Euro – ein Plus von über 100 Millionen Euro. Die Nettoliquidität kletterte auf 261,9 Millionen Euro, verglichen mit 154,3 Millionen Euro im Vorjahr. Eine historisch starke Position.
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Der Auftragsbestand belief sich Ende 2025 auf solide 1,021 Milliarden Euro. Zwar lag dieser unter dem Vorjahreswert von 1,187 Milliarden Euro, doch das akquirierte Gesamtprojektvolumen stieg deutlich von 777,1 auf 990,8 Millionen Euro. Neue Aufträge im Wert von 538,0 Millionen Euro flossen herein.
Wachstum auf allen Ebenen
Auch personell rüstet der Energieinfrastruktur-Spezialist kräftig auf. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 1.948 auf 2.243 – ein Zeichen für die erwartete Fortsetzung des Expansionskurses. Mit der prall gefüllten Kriegskasse und der erweiterten Mannschaft ist Friedrich Vorwerk bestens für weitere Großprojekte im Bereich Gas, Strom und Wasserstoff positioniert.
Den vollständigen Geschäftsbericht will das Unternehmen am 31. März 2026 vorlegen.
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