FS KKR Capital kämpft gegen das schwindende Vertrauen der Märkte. Ein herber Kursverlust und rechtlicher Ärger setzen das Unternehmen unter Druck. Jetzt reagiert der Sponsor KKR mit einer millionenschweren Kapitalspritze.
Hilfe vom Mutterkonzern
Um die Bilanz zu stabilisieren, fließen frische Mittel in die Gesellschaft. KKR investiert 150 Millionen US-Dollar über eine neue Tranche von Vorzugsaktien. Diese Papiere bieten eine Dividende von fünf Prozent in bar oder sieben Prozent als Sachzahlung.
Parallel dazu verzichtet der Berater FS/KKR Advisor vorübergehend auf die Hälfte seiner erfolgsabhängigen Gebühren. Das gesparte Geld soll in Aktienrückkäufe und den Schuldenabbau fließen. Der Vorstand hat bereits ein Rückkaufprogramm über 300 Millionen US-Dollar genehmigt.
Absturz des Inventarwerts
Die Maßnahmen folgen auf ein desaströses erstes Quartal 2026. Unterm Strich verbuchte FS KKR einen Verlust von 1,57 Dollar je Aktie. In der Folge rutschte der Nettoinventarwert auf 18,83 Dollar ab.
Die Verschuldung stieg derweil an. Das Verhältnis von Nettoschulden zu Eigenkapital kletterte auf 131 Prozent. Hohe Wertverluste im Portfolio belasteten das Ergebnis massiv.
Fristen für Sammelklagen
Für viele Anteilseigner drängt die Zeit. Mehrere US-Kanzleien haben Fristen für Sammelklagen bis Anfang Juli 2026 gesetzt. Der Vorwurf lautet auf irreführende Angaben zur Portfolio-Struktur und zur Beständigkeit der Dividende.
Besonders der Kurssturz im Februar 2026 sorgt für Unmut. Damals verlor die Aktie an einem einzigen Tag über 15 Prozent an Wert. Auslöser war eine drastische Senkung der Quartalsausschüttung.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 9,39 Euro. Trotz einer leichten Erholung in der vergangenen Woche bleibt die Bilanz trübe. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 26 Prozent. Wer sich den Klagen anschließen will, muss bis zum 6. Juli reagieren.
Stand heute, 5. November: FS KKR Capital – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in FS KKR Capital investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 5. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

