Der Kreditbewerter Moody’s hat die Bonität von FS KKR Capital am 24. März 2026 erneut herabgestuft — und trifft damit ein Unternehmen, das bereits mit sinkenden Erträgen und steigenden Kreditausfällen kämpft. Die Herabstufung ist kein isoliertes Ereignis, sondern spiegelt eine anhaltende Verschlechterung der Portfolioqualität wider.
Schwache Zahlen, wachsende Risiken
Zum Jahresende 2025 lagen die notleidenden Kredite im Portfolio bei 5,5 Prozent des Gesamtvolumens. Das ist ein deutliches Signal, das auch Analysten von JPMorgan und Truist nicht ignoriert haben — beide haben ihre Einschätzungen zur Aktie zuletzt nach unten korrigiert.
Die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 unterstreichen den Druck: Das Nettoinvestitionseinkommen fiel von 0,57 auf 0,48 US-Dollar je Aktie. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 114 Millionen US-Dollar — für das Gesamtjahr 2025 blieb unter dem Strich ein Nettogewinn von lediglich 11 Millionen Dollar.
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Branchenweite Spannungen im Private-Credit-Markt
Die Herabstufung fällt in eine Phase erhöhter Nervosität im gesamten Private-Credit-Sektor. Ares Management und Apollo Global Management haben Auszahlungen aus ihren Kreditfonds bereits begrenzt, nachdem Rückgabeanfragen festgelegte Schwellenwerte überschritten hatten. Das wirft breitere Fragen zur Liquidität in diesem Marktsegment auf.
FS KKR selbst verweist auf eine Liquiditätsreserve von 3,8 Milliarden US-Dollar, um die laufenden Portfolioprobleme abzufedern. Institutionelle Investoren scheinen das Potenzial dennoch nicht vollständig abzuschreiben: Diameter Capital Partners baute im vierten Quartal 2025 eine neue Position mit über 2,2 Millionen Aktien auf.
Die Aktie notiert aktuell mit einem erheblichen Abschlag zum ausgewiesenen Nettoinventarwert von 20,89 US-Dollar je Anteil — und hat seit Jahresbeginn mehr als 32 Prozent an Wert verloren. Ob die Liquiditätsreserve ausreicht, um das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Ausfallquoten im laufenden Jahr entwickeln.
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