Ein Kursverlust von rund 52 Prozent seit Jahresbeginn zwingt das Management von Future Fuels zum Handeln. Der Uran-Explorer startet eine gezielte Marketingkampagne, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Begleitend präsentiert das Unternehmen neue geologische Daten für das Hornby-Becken, die den Weg für kommende Bohrungen ebnen.
Die Investoren-Offensive
Um die jüngste Talfahrt an der Börse zu stoppen, nimmt das Unternehmen Geld in die Hand. Future Fuels hat die deutsche Agentur Media Concept Services für ein sechsmonatiges Programm engagiert. Das Budget beläuft sich auf 217.000 Euro. Ziel ist es, die Sichtbarkeit in Europa und Nordamerika deutlich zu erhöhen und die operativen Fortschritte in den Vordergrund zu rücken.
Neue Ziele im Hornby-Becken
Abseits der Kapitalmärkte treibt das Management die Projektentwicklung voran. Eine aktuelle 3D-Modellierung liefert präzisere Bohrziele für das Hornby-Becken in Nunavut. Die Auswertung der Schwerkraftdaten identifizierte mehrere hochprioritäre Anomalien. Das bekannte Mountain-Lake-System dient dabei als geophysikalischer Kalibrierungspunkt unter dem Namen ML-Anom-1.
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Im gleichen Schritt rücken südlich des Aquitaine-Verwerfungskorridors neue Zonen in den Fokus. Hier markiert South-Anom-1 ein vielversprechendes Ziel. Weitere Auffälligkeiten wie Jenny Lake ergänzen das Portfolio im nördlichen Sektor des Untersuchungsgebiets.
Strategischer Zukauf
Die geologischen Updates folgen dicht auf eine strategische Weichenstellung. Ende Mai schloss Future Fuels die Übernahme der Hatchet Uranium Corp ab. Damit sichert sich der Explorer ein wichtiges Standbein im Athabasca-Becken, einer der weltweit wichtigsten Regionen für die Uranförderung.
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Die neu gegründete Tochtergesellschaft Future Fuels Athabasca Inc. verwaltet diese Vermögenswerte. Laut CEO Rob Leckie bleibt das Hornby-Becken zwar das Kernstück des Unternehmens. Die neuen Liegenschaften bieten jedoch die Nähe zu etablierten Uranfunden und den Vorteil einer deutlich längeren Feldsaison.
Bohrstart rückt näher
Mit den frischen Daten im Gepäck beschleunigt Future Fuels nun die konkrete Bohrplanung. Das anstehende Diamantbohrprogramm umfasst 10.000 Meter. Die Kombination aus historischen Aufzeichnungen und modernen Modellen bildet dabei das direkte Fundament für die anlaufenden Explorationsarbeiten im Norden Kanadas.
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