Die GameStop-Aktie legte am Mittwoch um 2,8 Prozent auf 21,69 US-Dollar zu. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag setzte sich die Bewegung fort – zeitweise stand ein Plus von 2,67 Prozent auf 22,27 US-Dollar zu Buche. Der Grund: Chairman Ryan Cohen hat erneut zugeschlagen.
Laut einer Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC kaufte Cohen am 21. Januar 2026 weitere 500.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 21,60 US-Dollar je Anteil. Erst einen Tag zuvor hatte er bereits 500.000 Papiere erworben – zu 21,12 US-Dollar pro Stück. Beide Käufe erfolgten über den offenen Markt und mit privaten Mitteln.
Fast 130 Millionen Dollar im Spiel
Cohens wirtschaftliche Beteiligung kletterte damit auf rund 42,1 Millionen Aktien – das entspricht etwa 9,3 Prozent aller ausstehenden GameStop-Anteile. Seine Gesamtposition setzt sich aus 38,3 Millionen direkt gehaltenen Aktien sowie circa 3,7 Millionen Aktien aus Optionsscheinen zusammen, die er durch eine Dividendenzahlung erhalten hatte. Der Wert seiner direkten Beteiligung beläuft sich mittlerweile auf rund 128,2 Millionen US-Dollar.
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In der SEC-Meldung ließ Cohen aufhorchen: Vorstandsvorsitzende börsennotierter Unternehmen sollten Aktien mit eigenem Kapital kaufen, um ihre Interessen mit denen der Anteilseigner in Einklang zu bringen. Führungskräfte, die dem nicht folgen, „sollten entlassen werden“ – eine klare Ansage.
Auch das Board kauft mit
Nicht nur Cohen greift zu. Director Alain Attal erwarb am selben Tag 12.000 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 21,63 US-Dollar – Gesamtwert: 259.576 US-Dollar. Die Kaufpreise lagen zwischen 21,56 und 21,65 US-Dollar. Nach der Transaktion hält Attal direkt 596.464 GameStop-Anteile.
Die koordinierten Insider-Käufe senden ein Signal: Das Management glaubt offenbar an die Perspektiven des Videospieleinzelhändlers. Mit einer Marktkapitalisierung von 9,73 Milliarden US-Dollar und einem KGV von 26,24 bleibt GameStop ein polarisierendes Investment – doch die jüngsten Zukäufe aus der Führungsetage dürften Anleger aufhorchen lassen.
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