Der Smartwatch- und Navigationsspezialist Garmin legt Zahlen vor, die selbst optimistische Analysten überraschen. Die Aktie reagiert mit einem spektakulären Kurssprung – und das Unternehmen kündigt eine kräftige Dividendenerhöhung an.
Erwartungen deutlich übertroffen
Das vierte Quartal 2025 brachte einen Umsatz von 2,12 Milliarden Dollar – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erstmals über der Marke von zwei Milliarden Dollar in einem Quartal. Noch beeindruckender: Der Gewinn je Aktie von 2,79 Dollar lag satte 16,25 Prozent über den Analystenschätzungen von 2,40 Dollar. Auch beim Umsatz wurden die Prognosen um fast fünf Prozent übertroffen.
Die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Im vorbörslichen Handel schoss die Aktie um knapp 16 Prozent nach oben auf 251,61 Dollar. Damit nähert sich der Titel seinem 52-Wochen-Hoch von 261,69 Dollar.
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Fitness-Sparte als Wachstumsmotor
Besonders stark entwickelte sich das Fitness-Segment. Hier kletterte der Umsatz im Gesamtjahr 2025 um 33 Prozent auf 2,36 Milliarden Dollar – erstmals über der Zwei-Milliarden-Schwelle. Die operative Marge verbesserte sich deutlich auf 31 Prozent, was einem Anstieg von 3,6 Prozentpunkten entspricht. CEO Cliff Pemble führt den Erfolg auf Marktanteilsgewinne zurück: „Die meisten unserer neuen Kunden sind Neukunden für Garmin.“
Im Gesamtjahr erreichte Garmin einen Rekordumsatz von 7,25 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 15 Prozent. Der operative Gewinn stieg überproportional um 18 Prozent auf fast 1,9 Milliarden Dollar. Die operative Marge kletterte dabei auf 25,9 Prozent.
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Dividende steigt um 17 Prozent
Das Management zeigt sich selbstbewusst. Für 2026 prognostiziert Garmin einen Umsatz von 7,9 Milliarden Dollar und einen operativen Gewinn von über zwei Milliarden Dollar – beides neue Bestmarken. Die Aktionäre sollen davon direkt profitieren: Die jährliche Dividende soll um 17 Prozent auf 4,20 Dollar je Aktie steigen. Zudem genehmigte der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Dollar, das bis Dezember 2028 läuft.
Besonders bemerkenswert: Trotz höherer Zollkosten durch die im Jahr 2025 eingeführten Tarife konnte Garmin die Bruttomarge stabil bei knapp 59 Prozent halten. Pemble betont die Vorteile der vertikalen Integration: „Wir haben unsere Lagerbestände an bestimmten Komponenten bewusst erhöht, um die langfristige Nachfrage bedienen zu können.“
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