Gen Digital meldete für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,64 Dollar – und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,63 Dollar. Der Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar, deutlich über den erwarteten 1,2 Milliarden Dollar. Trotz der starken Zahlen schloss die Aktie am 5. Februar 2026 mit einem Minus von 2,09 Prozent bei 22,93 Dollar, erholte sich im nachbörslichen Handel jedoch leicht auf 23,04 Dollar.
Bookings steigen zweistellig
Die Buchungseingänge legten um 27 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar zu, ein deutliches Signal für künftiges Umsatzwachstum. Besonders die Norton 360-Abonnements mit integriertem LifeLock-Schutz verzeichneten ein zweistelliges Wachstum. Offenbar greifen Verbraucher zunehmend zu den umfassenderen Paketen – ein Hinweis darauf, dass die Bedrohungslage ernster genommen wird. Die Konversionsrate bei neuen Mitgliedschaften erreichte inzwischen fast 45 Prozent.
CEO Vincent Pilette betonte in der Telefonkonferenz die rasante Veränderung der Bedrohungslandschaft: „Cyber-Sicherheit bedeutet heute nicht mehr nur das nachträgliche Blockieren von Malware oder bösen Websites.“ Im dritten Quartal blockierte Gen Digital über 45 Millionen gefälschte Online-Shop-Angriffe – ein Anstieg von über 60 Prozent im Jahresvergleich. Falsche Werbeanzeigen machen mittlerweile mehr als 40 Prozent aller Verbraucher-Cyberbedrohungen aus.
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MoneyLion treibt Wachstum
Das im April 2025 für eine Milliarde Dollar übernommene MoneyLion entwickelt sich zum Wachstumstreiber. Der Bereich „Trust-Based Solutions“, zu dem MoneyLion gehört, steigerte den Umsatz auf Pro-forma-Basis um 22 Prozent. MoneyLion allein wuchs um fast 40 Prozent, angetrieben durch die Kreditvermittlung InstaCash und die Engine-Plattform. Letztere verarbeitet inzwischen über 360 Millionen Anfragen jährlich und fungiert als Marktplatz für Finanzprodukte.
Diese Woche kündigte Gen Digital eine erweiterte Partnerschaft mit Equifax an. Die Kooperation verschafft Gen Zugang zu detaillierteren Kreditdaten und ermöglicht Equifax im Gegenzug die Nutzung der Engine-Plattform auf myEquifax.com. Eine Win-Win-Situation, die beide Kundenstämme besser monetarisieren soll.
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KI-Agents als neue Herausforderung
Pilette warnte vor den Risiken autonomer KI-Agenten, die im Namen der Nutzer Aufgaben erledigen. Diese Systeme könnten durch gefälschte Werbung oder Phishing-Seiten getäuscht werden – mit potenziell verheerenden Folgen. Gen Digital reagierte mit der Beta-Version des „Agent Trust Hub“, der Nutzer vor risikobehafteten KI-Skills warnen soll. Im Dezember lancierte das Unternehmen zudem Norton Neo, den nach eigenen Angaben ersten sicheren KI-Browser.
Für das vierte Quartal prognostiziert Gen Digital einen Umsatz zwischen 1,24 und 1,26 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 0,64 bis 0,66 Dollar. Die Jahresprognose wurde auf 4,955 bis 4,975 Milliarden Dollar Umsatz und 2,54 bis 2,56 Dollar Gewinn je Aktie angehoben. CFO Natalie Derse betonte die starke Cashflow-Generierung: Im dritten Quartal flossen 535 Millionen Dollar freier Cashflow, wovon 300 Millionen Dollar für Aktienrückkäufe und weitere 300 Millionen Dollar für Schuldentilgung eingesetzt wurden. Die Nettoverschuldung sank auf das 3,1-fache des EBITDA – schneller als geplant.
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