General Dynamics lieferte am 28. Januar 2026 Quartalszahlen ab, die vor allem eines zeigen: Die Auftragsbücher quillen über. Der Rüstungskonzern verbuchte im vierten Quartal Orders im Wert von 22,4 Milliarden Dollar – das entspricht dem 1,6-fachen des Umsatzes im gleichen Zeitraum.
Der Auftragsbestand zum Jahresende: satte 118 Milliarden Dollar. Rechnet man noch nicht ausgeübte Optionen und unbefristete Verträge hinzu, türmt sich das potenzielle Kontraktvolumen auf 179 Milliarden Dollar – ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Marine boomt
Das Marine-Segment lieferte die stärkste Performance ab. Der Umsatz schnellte im Schlussquartal um 21,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar nach oben. Das operative Ergebnis legte sogar um 72,5 Prozent zu. Verantwortlich dafür: Bessere Lieferketten und massive staatliche Investitionen in die Atom-U-Boot-Programme Columbia und Virginia. Auch das Combat-Systems-Segment, das Kampffahrzeuge und Munition herstellt, zog kräftig an – getrieben durch internationale Nachfrage, insbesondere aus Europa.
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Der Gesamtumsatz kletterte im vierten Quartal auf 14,4 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 7,8 Prozent. Analysten hatten im Schnitt nur 13,8 Milliarden erwartet. Für das Gesamtjahr 2025 stand ein Erlös von 52,6 Milliarden Dollar zu Buche, 10,1 Prozent mehr als 2024.
Gewinn stagniert, Investitionen steigen
Beim Nettogewinn sah es weniger dynamisch aus. Im vierten Quartal blieb das Ergebnis mit 1,14 Milliarden Dollar nahezu unverändert zum Vorjahr. Der Gewinn je Aktie legte nur minimal von 4,15 auf 4,17 Dollar zu. Über das Gesamtjahr hinweg zeigte sich jedoch ein klareres Bild: Der Nettogewinn stieg um 11,3 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie kletterte um 13,4 Prozent auf 15,45 Dollar.
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CEO Phebe Novakovic sprach von einem „soliden vierten Quartal“ und betonte das Wachstum in allen vier Geschäftssparten. Gleichzeitig kündigte sie massive Investitionen an: 1,2 Milliarden Dollar flossen 2025 in Kapitalausgaben – 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2026 sind noch höhere Summen eingeplant.
Cashflow überzeugt
Der operative Cashflow lag im vierten Quartal bei 1,6 Milliarden Dollar, was 137 Prozent des Nettogewinns entsprach. Über das Gesamtjahr summierte sich der Cashflow auf 5,1 Milliarden Dollar – eine Milliarde mehr als 2024. General Dynamics reduzierte zudem die Gesamtverschuldung um 749 Millionen Dollar und schüttete 1,6 Milliarden an Dividenden aus. Ende 2025 lagen 2,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln in der Kasse.
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