Germanium Mining setzt seine Explorationskampagne in Quebec fort. Das Unternehmen hat zwei geophysikalische Messverfahren an seinem Lac-du-Km-35-Projekt abgeschlossen beziehungsweise gestartet. Ein Bericht zu den Ergebnissen der ersten Methode steht in den kommenden Tagen an.

Das Time-Domain-Electromagnetic-Survey (TDEM) ist beendet. Der Abschlussbericht soll mögliche Anomalien in einem 1,4 mal 1,4 Kilometer großen Gebiet aufzeigen. Darin liegen historische Fundpunkte und die sogenannte Laganière-Aufschlusszone. Ziel ist es, bestehende und neue Leiterstrukturen zu bestätigen. Diese könnten auf Germanium, Silber und Zink hinweisen.

Gleichzeitig läuft eine magnetische Luftvermessung

Parallel zum bodengestützten Survey ist eine luftgestützte magnetische Vermessung über das gesamte Projektgelände im Gange. Die endgültigen Ergebnisse werden für Mitte Juli erwartet. Potenzielle Anomalien sollen später durch Kartierungen und Gesteinsproben vor Ort überprüft werden.

Das Lac-du-Km-35-Projekt beherbergt den Laganière-Aufschluss. Dort wurde bisher die höchste Germanium-Konzentration aus einem Aufschluss in Quebec gemessen: 186 Teile pro Million (ppm).

Strategische Expansion und nächste Schritte

CEO Mario Pezzente betonte die strategische Erweiterung des Projekts vor der aktiven Saison 2026. Sie soll neue Entdeckungen nördlich des Laganière-Aufschlusses ermöglichen. Germanium gilt in Kanada, den USA und der EU als kritisches Metall. China, ein Hauptproduzent von raffiniertem Germanium, verhängte im Dezember 2024 ein Exportverbot in die USA.

Nach Abschluss der aktuellen Surveys plant Germanium Mining Diamantbohrziele zu definieren. Erste Bohrungen mit 6 bis 10 Löchern auf etwa 2.500 Metern sind für Anfang 2027 möglich.

An der Börse notiert die Aktie bei 0,16 Euro. Das ist ein leichter Anstieg von 0,3 Prozent. Der RSI liegt bei 51,7 Punkten – neutral. Die Volatilität ist mit über 100 Prozent annualisiert sehr hoch.