Deutsche Bank Research hat am Mittwoch das Kursziel für Gerresheimer Medienberichten zufolge von 26 auf 28 Euro angehoben. Die Einstufung beließ das Haus auf „Hold“. Damit änderte es die Zielmarke, nicht aber seine grundsätzliche Bewertung der Aktie.
JPMorgan bestätigte Medienberichten zufolge am Montag die Einstufung „Overweight“ und ein Kursziel von 46 EUR. Die beiden Häuser setzten damit bei ihren jüngsten Einschätzungen deutlich unterschiedliche Zielmarken für Gerresheimer an.
Bank of America meldet kleinere Gesamtposition
Auch bei den gemeldeten Stimmrechtspositionen gab es eine Veränderung: Bank of America meldete am Montag für den 29. Oktober eine Gesamtposition von 4,92 %, nach zuvor 5,07 %. Die Pflichtmitteilung erfasst sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch Positionen über Finanzinstrumente.
Auf Aktien entfielen dabei 2,22 %, auf Finanzinstrumente 2,70 %. Die Gesamtposition sank, während der Aktienanteil gegenüber der vorherigen Meldung stieg. Für den 26. Oktober hatte Bank of America einen Aktienanteil von 1,93 % ausgewiesen.
Stärkeres Schlussquartal erwartet
Den operativen Hintergrund liefern die vor gut einer Woche veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen. Gerresheimer meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 605 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA erreichte 103 Mio. EUR.
Der Quartalsumsatz lag nach Unternehmensangaben um 8 % über dem Vorjahreswert. In den ersten neun Monaten 2026 erzielte Gerresheimer einen Umsatz von 1,7 Mrd. EUR und ein bereinigtes EBITDA von 272 Mio. EUR.
Das Unternehmen erwartet ein stärkeres Schlussquartal im Rahmen seiner Prognose. Den Abschluss des Verkaufs des Geschäftsbereichs Primary Packaging Plastics erwartet Gerresheimer für das erste Quartal 2027. Den Verkauf von Centor an eine Tochtergesellschaft von Fonds, die Apax Partners LLP berät, schloss Gerresheimer bereits am 1. Oktober ab.
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