Gesco Aktie: Gewinnwarnung belastet

Gesco korrigiert Jahresprognose nach unten, da eine unerwartete Vorsteuerbelastung von 6,3 Millionen Euro das Konzernergebnis für 2025 belastet.

Gesco Aktie
Kurz & knapp:
  • Unerwartete Steuerbelastung von 6,3 Millionen Euro
  • Konzernergebnis-Prognose für 2025 gesenkt
  • Aktie verliert im nachbörslichen Handel
  • Finanzberichte für 2026 bereits terminiert

Die Gesco-Aktie geriet am Montag im nachbörslichen Handel unter Druck und verlor 2,3 Prozent. Verantwortlich dafür war eine ungeplante Vorsteuerbelastung von 6,3 Millionen Euro, die das Wuppertaler Beteiligungsunternehmen für 2025 verbuchen muss. Die Konsequenz: Das Konzernergebnis wird deutlich niedriger ausfallen als ursprünglich geplant.

Prognose nach unten korrigiert

Das Management passte seine Erwartungen für das Konzernergebnis 2025 nach Anteilen Dritter auf 7 bis 10 Millionen Euro an – zuvor waren 9 bis 12 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Immerhin: Ohne den Einmaleffekt würde das operative Konzernergebnis am oberen Ende der bisherigen Prognose liegen. Die Sonderbelastung schmälert jedoch die Gesamtperformance des Geschäftsjahres spürbar.

Die Umsätze im nachbörslichen Handel blieben laut einem Händler von Lang & Schwarz relativ niedrig – der Wochenauftakt verlief insgesamt recht ruhig. Dennoch zeigt die Kursreaktion, dass Anleger die Gewinnwarnung nicht ignorieren.

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Berichtstermine im Blick

Für das laufende Jahr 2026 hat Gesco seinen Finanzkalender bereits festgelegt. Der Konzern-Jahresfinanzbericht für 2025 wird am 15. April 2026 veröffentlicht, gefolgt von der Quartals-Zwischenmitteilung zum ersten Quartal am 13. Mai 2026. Der Halbjahresbericht ist für den 12. August 2026 terminiert, die Zwischenmitteilung zum dritten Quartal für den 11. November 2026. Alle Berichte erscheinen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens.

Die kommenden Zahlen dürften besondere Aufmerksamkeit erhalten – schließlich wollen Investoren wissen, ob sich der Einmaleffekt tatsächlich auf 2025 beschränkt oder ob weitere Belastungen drohen.

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