Globex Mining verfolgt im Bergbausektor einen Ansatz, der finanzielle Stabilität über operative Risiken stellt. Als sogenannter „Project Generator“ sichert sich das Unternehmen Lizenzgebühren an einer Vielzahl von Rohstoffprojekten, ohne selbst die massiven Entwicklungskosten für deren Betrieb tragen zu müssen. Für das laufende Jahr 2026 deutet sich nun eine deutliche Beschleunigung der Aktivitäten an.
Das Geschäftsmodell als Sicherheitsnetz
Das Unternehmen hält über 200 Liegenschaften und mehr als 100 Royalties in seinem Portfolio. Die Bandbreite reicht von Gold und Silber bis hin zu kritischen Metallen wie Lithium und Antimon. Durch die Strategie, Liegenschaften zu explorieren und anschließend an Partner zu optionieren, hat das Management eine solide Finanzbasis von rund 40 Millionen Dollar in Cash und Wertpapieren aufgebaut. Diese Kapitalstärke ermöglicht es Globex, Marktschwankungen unabhängiger zu begegnen als klassische Explorationsgesellschaften, die oft auf ständige Kapitalerhöhungen angewiesen sind.
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Partner finanzieren 300.000 Bohrmeter
Ein zentraler Treiber für die kommenden Monate ist die enorme Aktivität der Partnerunternehmen. Für 2026 sind auf den Projekten, an denen Globex beteiligt ist, insgesamt über 300.000 Bohrmeter geplant. Besonders die Goldprojekte O’Brien und Cadillac stehen dabei im Mittelpunkt. Diese Arbeiten werden vollständig von den Partnern finanziert, während Globex von den potenziellen Funden und der damit einhergehenden Wertsteigerung der Lizenzen profitiert, ohne eigenes Kapital zu riskieren.
Zusätzlich zu den Partnerprojekten treibt das Unternehmen eigene Vorhaben voran. Für das Jahr 2026 sind folgende Meilensteine terminiert:
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- Abschluss der Machbarkeitsstudie für das Eisenprojekt Mont Sorcier (Q2 2026)
- Phase-2-Bohrungen auf dem Goldprojekt Rouyn Merger
- Geophysikalische Auswertungen und Bohrziel-Bestimmung für Courville
- Explorationsfortschritte bei den Goldvorkommen Central Cadillac und Ironwood
Starke Performance trotz kleiner Korrektur
An der Börse spiegelt sich die strategische Aufstellung in einer deutlichen Wertsteigerung wider. Trotz eines leichten Rücksetzers am Freitag um 3,10 % auf 1,72 Euro weist die Aktie seit Jahresbeginn ein Plus von 61,50 % auf. Damit notiert das Papier weiterhin komfortabel über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 1,54 Euro und hält den Kontakt zum 52-Wochen-Hoch bei 1,81 Euro.
Mit dem Abschluss der Machbarkeitsstudie für Mont Sorcier im zweiten Quartal 2026 steht ein wichtiger Kurstreiber unmittelbar bevor. Parallel dazu werden die Ergebnisse der massiven Bohrkampagnen der Partner den Nachrichtenfluss in der zweiten Jahreshälfte bestimmen und Aufschluss über das langfristige Potenzial der Lizenzgebühren geben.
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