Gold: Beeindruckender Fortschritt erzielt

Gold durchbricht wichtige Widerstandsmarke und profitiert von sinkenden Ölpreisen sowie einem schwächeren US-Dollar.

Gold Aktie
Kurz & knapp:
  • Goldpreis steigt um zwei Prozent
  • Widerstand bei 4.635 Dollar durchbrochen
  • Sinkende Ölpreise belasten Dollar
  • Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten

Gold beendet seine tagelange Seitwärtsbewegung mit einem kräftigen Kurssprung. Innerhalb von 24 Stunden kletterte das Edelmetall um gut zwei Prozent nach oben. Am Mittwochvormittag notierte die Unze bei 4.663 US-Dollar. Käufer kehren spürbar an den physischen Markt zurück.

Wichtige Hürden fallen

Das Chartbild hellt sich durch diese Dynamik deutlich auf. Der Kurs durchbrach den hartnäckigen Widerstand bei 4.635 US-Dollar nachhaltig. Marktbeobachter werten diesen Ausbruch positiv. Er könnte das Verkaufssignal von Ende April aufheben und eine neue Aufwärtsphase einleiten.

Aktuell testet der Preis die Marke von 4.660 US-Dollar. Dieses Niveau gilt als entscheidende Nackenlinie für einen kurzfristigen Boden. Verteidigt Gold diesen Bereich per Tagesschlusskurs, rückt das April-Hoch in den Fokus. Dieses liegt bei 4.891 US-Dollar.

Ölpreis und Dollar geben nach

Ein wesentlicher Treiber für die Stärke ist der Energiemarkt. Sinkende Ölpreise belasten den US-Dollar. Davon profitiert das zinslose Edelmetall direkt. Die negative Korrelation zwischen Gold und dem Greenback tritt wieder stärker in den Vordergrund.

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Zuvor hatten Spannungen im Nahen Osten den Goldpreis eher gebremst. Anleger schichteten ihre Liquidität in den Dollar um. Nun sinken die Energiekosten. Parallel dazu stützen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte die allgemeine Risikobereitschaft. Die Folge: Investoren richten ihre Portfolios neu aus.

Warten auf die Fed

Marktteilnehmer blicken nun auf die US-Arbeitsmarktdaten. Besonders die anstehenden ADP-Zahlen zur privaten Beschäftigung stehen im Mittelpunkt. Sie gelten als wichtiger Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Die künftige Geldpolitik der Federal Reserve bleibt das dominierende Thema. Aktuell preisen Händler kaum eine Zinssenkung im Juni ein. Ein robuster Arbeitsmarkt würde diesen restriktiven Kurs untermauern. Gold-Investoren setzen hingegen auf Anzeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung. Schwache Jobdaten könnten die Attraktivität des Edelmetalls weiter steigern.

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