Gold: Kurz-Krieg!

Der Goldpreis setzt seine Aufwärtsbewegung fort, angetrieben von staatlichen Käufen und der Rolle als Krisenwährung. Das Allzeithoch von rund 4.550 Dollar ist das nächste Kursziel.

Geschäftsviertel bei Sonnenuntergang
Kurz & knapp:
  • Goldpreis nach starkem Vorjahresgewinn weiter im Aufwärtstrend
  • Staaten bauen Goldreserven als Alternative zum US-Dollar aus
  • Breite Nachfrage von Zentralbanken und privaten Investoren
  • Charttechnisch deutet alles auf Erreichen des Allzeithochs hin

Gold setzt seinen Anstieg aktuell seit längerer Zeit fort. Schon im vergangenen Jahr schaffte es das Edelmetall auf einen immensen Kursanstieg im Umfang von rund 65 %. Das ist seit vielen Jahren der stärkste Gewinn, der sicher mit den gegenwärtigen internationalen Krisen zu tun hat. Die Angst vor dem Dollar bzw. einem Absturz ist größer geworden. Die jüngste Entwicklung rund um Venezuela unterstreicht, dass auch Gold noch immer Potenzial hat.

Erstes Ziel wird das Allzeithoch sein, das vor kurzem bei fast 4.550 Dollar lag.

Gold: Sie kaufen und kaufen

Der starke Preisanstieg steht in engem Zusammenhang mit der Rolle von Gold als Krisenwährung. Staaten ordnen Gold zunehmend als strategische Reserve ein. Viele Länder verfolgen das Ziel, ihre Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. Dieser Prozess gewann in den vergangenen Jahren deutlich an Gewicht.

Gerade die sogenannten BRICs Länder sind hier federführend, Brasilien, Russland, Indien und China. Der Dollar wird zum Beispiel in China offenbar als strategisches Risiko wahrgenommen. Insofern ist das neu entflammte Interessen an dem gelben Edelmetall, an Gold, gut zu erklären und auch sehr gut zu prognostizieren.

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Staaten erkannten, dass Währungsreserven politischen Risiken ausgesetzt sind. Gold bietet in diesem Zusammenhang eine Alternative, da es keiner einzelnen Regierung unterliegt.

Die Nachfrage nach Gold zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Zentralbanken, institutionelle Akteure und private Käufer treten weiterhin als Nachfrager auf. Diese breite Basis verleiht dem Markt zusätzliche Tiefe. Verkaufsdruck bleibt begrenzt, obwohl der Preis bereits stark gestiegen ist.

Auch das charttechnische Bild unterstützt diese Entwicklung. Gold bewegt sich klar oberhalb früherer Widerstandsbereiche. Mit dem neuen Allzeithoch vor Augen kann sich dieser Prozess sogar noch verstärken.

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Über Mirko Hennecke 1401 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.