Chartanalyse Gold: Segel setzen, wir legen ab!

Goldmünze
Goldmünze und Goldnugget
 

Der Goldmarkt setzt erste positive Signale, wir gehen von einem weiteren Anstieg Richtung Norden aus. Welche Ziele jetzt in Reichweite kommen erfahren Sie hier in dieser Chartanalyse.

Eine kleine Odyssee

Vielleicht erinnern Sie sich ja an Kapitän Unze und seine Goldschiff-Crew? Damals beim Weekend-Update vom 30.01.2021 hatte er sich nach wochenlanger Flaute auf den Weg gemacht, um nach neuen Höhen zu suchen – vergebens! Danach hatten wir keine Zeit mehr, uns nach ihm zu erkundigen. Er kam in mächtig wilde See und wurde von Scharen von Seebären angegriffen. Zwischenzeitlich konnte er sein Goldschiff herausmanövrieren, aber kam danach in noch misslichere Lagen. Der Februar war ein erschöpfender Monat für Kapitano Unze. Aber es wäre doch gelacht, wenn er sich und seine Crew nicht aus dieser Lage befreien könnte!

Am tiefsten Punkt seiner Odyssee sieht er starke Rückenwinde aufziehen. „Jetzt ist der Moment“, murmelt der jahrtausendalte Seemann vor sich hin. „Nach Norden drehen! Segel setzen!“, ruft er seiner Crew entgegen. Es geht also los.

Analyse des Goldmarktes

Lange haben wir am Goldmarkt auf diesen Moment gewartet, und nun ist er eingetreten. Wie Sie vielleicht bereits schon wissen, hatten wir ja schon im September 2020 angefangen zu sagen, dass wir das Gold längerfristig im Preis sinken sehen dürften, und haben dann im darauffolgenden Oktober den Zielbereich von $1722 – $1606 ausfindig gemacht. Den ganzen Februar über sind wir stetig diesem Bereich entgegen gelaufen und betraten diesen souverän zum ersten Mal am 1. März. Seit nunmehr zwei Wochen hat sich der Goldkurs auch darin recht wohlgefühlt und hat sich bis $1673 vorgeschoben.

Chart mit Long-Szenario bei Gold
Chart mit Long-Szenario bei Gold

Wir hatten ja ursprünglich mit dem Erreichen des Bereiches um $1640 herum gerechnet, aber dazu später mehr. Wir gehen primär davon aus, dass dieses Tief von $1673 nun ausgebaut ist und im weiteren Verlauf als Unterstützung fungiert. Das bedeutet, dass wir vorrangig damit rechnen, dass das Gold nachhaltig nach oben zieht und im ersten Schritt die $1879 ins Visier nimmt. Überwindet der Goldpreis diese Marke erfolgreich, so kann dann auch die $1966er-Marke getestet werden. Ob wir auch da drüber kommen, können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen – kategorisch ausschließen würden wir es aber nicht. Momentan hat sich das Gold ganz knapp aus dem Zielbereich herausgedrückt, und die letzten Longpositionen können noch gesetzt werden (Kaufsignal).

Chart der größeren Einheit in Gold
Chart der größeren Einheit in Gold

Alternativ sehen wir aber noch eine 40%ige Chance, dass die Seebären von Kapitän Unze zurückkommen und den Kurs noch einmal etwas nach unten ziehen. Fällt der Goldpreis unter $1673, so würden wir tatsächlich nochmal das Tief etwas nach unten ziehen und um $1640 herum ausbauen, wie auch ursprünglich angedacht.

Der GLD tuckert als kleines Begleitschiff brav neben Kapitän Unze her. Hier sehen wir das Tief bei $157 als ausgebaut und richten unsere Aufmerksamkeit nach Norden, wo wir das Überwinden der $175.51er-Marke anpeilen. Unter der Unterstützung von $157 sehen wir ein 40%iges Potenzial, dass der GLD sein Tief etwas nach unten korrigiert und bei circa $153.67 platziert.

Zusammengefasst hat sich am Goldmarkt alles nach unseren Vorstellungen entwickelt, und wir befinden uns auf Nordkurs. Bleiben wir über $1673, so sehen wir den Weg frei für das Gold, um den Widerstand von $1879 zu testen.

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HKCM

Viel Erfolg ihr

Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 409 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.
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