Gold und Silber sind dickflüssiger als kalter Grießbrei: Chartanalyse

Gold Analyse
Gold Analyse
 

Wie ich hier schon vor einem Monat geschrieben habe, gibt es keine klare Richtung in den Edelmetallen. Leider, aber so ist es nun mal. Ich hätte kein Problem damit; Ihnen zu schreiben: „Wir lagen mit unserer Prognose einer größeren Korrektur komplett falsch, der Markt ist, wie von den vielen anderen Analysten angekündigt, durchgestartet wie eine Rakete.“ Also was denken wir genau?

Analyse der Edelmetalle

Nun es ist nicht so. Weder ein klarer Ausbruch noch ein Einbruch ist zu verzeichnen. Die Metalle verharren in enger Range

Wir haben letzten Freitag, also vor 7 Tagen, eine Long-Position im Gold als auch im Silber hinterlegt und dies auch im Bericht vom letzten Freitag angekündigt. Was ist passiert seitdem? Gold verbleibt weiter in seiner engen Range und kam bereits wieder zurück.

Wir wurden ausgestoppt bei 1795$. Das sind zwar nur 0,83% Verlust, aber darum geht es nicht. Es sollte jedem klar sein; dass die aktuelle Situation alles ist, nur keine nachhaltige und keine impulsive Bewegung.

Chartanalyse Gold

Goldpreis in der Chartanalyse
Goldpreis in der Chartanalyse

Gold gelingt es nicht mehr seit dem letzten Hoch, dieses zu übertreffen. In Anbetracht des Gewürges der letzten Wochen muss aber befürchtet werden, dass hier nochmal irgendwie ein weiteres Hoch ausgebaut wird, wenngleich der Markt sich jetzt massivem Gegenwind gegenübersieht.

Der Tageschart hat bereits ein Verkaufssignal gebildet, auf Zwei- und Viertagesebene stehen wir kurz davor. Zudem nimmt überall das Momentum ab. Die letzten Wochen haben jedoch gelehrt, sich hier nicht zu früh zu freuen. Denn vergleichbare Punkte haben wir bereits zweimal erreicht gehabt. Der maßgebliche Unterschied liegt aktuell aber darin, dass wir zwar ein neues Hoch, aber keine neuen Hochs mehr bei den Indikatoren ausbauen konnten. Dies bezeichnet man als negative Divergenz. Wir bleiben also dabei, das riecht nach baldigem Abgang in bärische Gefilde.

Chartbild von Silber

Im Silber sieht die Situation besser aus, was die bullische Seite angeht. Wir konnten den Stopp Mitte der Woche auf Einstieg ziehen und damit jegliches Verlustrisiko aus der Position nehmen. Wir schreiben dazu im heutigen Update zu Silber:

„Silber kommt langsam unter Druck. Es ist den Bullen bislang nicht gelungen, den Widerstandsbereich von $19.80 bis $19.90 zu überwinden. Hier lag, wie schon erwähnt, auch das Hoch des Vorjahres und aktuell laufen hier viele relevante Fibonacci-Levels zueinander. Einfach wird es nicht, diese Zone zu packen. Doch wenn die Bullen das Ziel von $20.66 sehen wollen, dann muss man da eben drüber. 

Silber in der Chartanalyse
Silber in der Chartanalyse

Vorher sollte es aber eben zu keinen Kursen mehr unter $19.24 kommen, da dies die Wahrscheinlichkeiten für eine Chance auf Erreichen der $20.66 drastisch minimieren wird. Wir halten unsere Long-Position weiter mit dem Stopp auf Einstand bei $19.06. Sollten die $19.24 im heutigen Handel unterschritten werden, und Silber beschließt die Woche unter diesem wichtigen Level, so stellen wir uns kommende Woche auf eine mögliche Bestätigung des Hochs unter $18.85 ein. Entsprechend gilt es dann wieder nach Short-Einstiegen Ausschau zu halten.“

Zusammenfassung der Chartanalyse

Zusammengefasst beobachten wir wie schon die letzten 8 Wochen den Markt sehr genau und hinterlegen Positionen mit möglichst geringem Risiko. Wir sind uns bewusst das der Markt schon bald in eine Richtung ausbrechen kann und wollen dann nicht hinterherschauen müssen. Damit wäre die ganze Wartezeit umsonst gewesen. Es kann also sehr zeitnah bereits zur Hinterlegung weiterer Positionen kommen.

Sobald wir ein klares Signal haben von Seiten der Indikatoren, verschicken wir eine Kurznachricht mit allen Daten zum Einstieg per Mail an unseren Verteiler. Kostenlose Anmeldung unter www.hkcmanagement.de

Viel Erfolg wünscht Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 380 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.
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