Geopolitische Krisen treiben normalerweise den Goldpreis. Letzte Woche passierte das Gegenteil. Investoren verkauften das Edelmetall. Am Freitag schloss die Feinunze bei 4.722,30 US-Dollar. Auf Wochensicht verlor Gold knapp drei Prozent. Damit endete eine vierwöchige Gewinnserie.
Zinsen belasten den Kurs
Der Markt positioniert sich neu. Am Dienstag und Mittwoch tagt die US-Notenbank Federal Reserve. Ein starker US-Dollar verteuert Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums. Parallel dazu steigen die Anleiherenditen. Das macht zinslose Anlagen wie Gold unattraktiver.
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran stützt den Ölpreis. Teures Öl treibt wiederum die Inflation. Die Folge: Die Notenbank hält die Zinsen wohl länger auf einem hohen Niveau. Genau dieses Szenario drückt aktuell den Goldpreis. Trotz des jüngsten Rücksetzers steht seit Jahresanfang ein Plus von fast neun Prozent auf der Anzeigetafel.
Wichtige Marken im Chart
Technisch hat sich das Bild eingetrübt. Der Preis rutschte unter den wichtigen 100-Tage-Durchschnitt. Fällt der Kurs weiter, bietet die Zone um 4.600 US-Dollar eine erste Unterstützung. Nach oben hin versperrt die Marke von 4.870 US-Dollar den schnellen Weg nach oben.
Der Relative-Stärke-Index signalisiert derweil eine neutrale Ausgangslage. Vom Rekordhoch bei 5.450 US-Dollar aus dem Januar ist das Edelmetall aktuell gut 13 Prozent entfernt.
Die kommenden Tage bringen frische Impulse für den Goldmarkt. Am Mittwochabend verkündet die Federal Reserve ihren Zinsentscheid. Begleitende Kommentare von Fed-Chef Jerome Powell zur zukünftigen Inflationsentwicklung geben dann die nächste Richtung für den Goldpreis vor.
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