Eigentlich gilt Gold als sicherer Hafen. Aktuell verhält sich das Edelmetall jedoch wie ein riskantes Wertpapier. Steigende US-Anleiherenditen und ein starker Dollar drücken den Preis spürbar nach unten.
Renditen und Dollar belasten
Gold-Futures fielen um gut ein Prozent auf 4.498,20 US-Dollar pro Feinunze. Damit rutschte der Kurs unter die viel beachtete Marke von 4.500 Dollar. Im Spotmarkt markierte das Edelmetall in den frühen Morgenstunden ein Tief bei rund 4.479 Dollar.
Haupttreiber für diese Schwäche sind die US-Renditen. Zehnjährige Staatsanleihen werfen wieder mehr ab und erhöhen so die Opportunitätskosten für das zinslose Gold. Parallel dazu verteuert ein festerer US-Dollar das Edelmetall für Käufer aus anderen Währungsräumen.
Selbst die anhaltende Unsicherheit rund um den US-Iran-Konflikt stützt den Kurs kaum. Zwar treibt die Krise die Ölpreise und schürt Inflationssorgen, diese werden am Goldmarkt derzeit aber von Zins- und Währungsentwicklungen überschattet.
Technische Signale deuten abwärts
Aus technischer Sicht trübt sich das Bild weiter ein. Der Preis scheiterte zuletzt mehrfach an der 50-Tage-Linie. Indes notiert der 20-Tage-Durchschnitt über dem aktuellen Kursniveau und verstärkt den Abwärtsdruck.
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Momentum-Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index bewegen sich mit einem Wert von 28 im unteren Bereich. Der MACD-Indikator rutschte weiter in negatives Terrain ab.
Die Geldpolitik der US-Notenbank bleibt der entscheidende Faktor. Obwohl die Fed die Zinsen im vergangenen Halbjahr gesenkt hat, preisen Händler aktuell eine Wahrscheinlichkeit von über 55 Prozent für eine erneute Zinserhöhung ein.
Institutionelle Investoren reagieren bereits auf dieses Umfeld. Während europäische ETFs im April noch Zuflüsse verzeichneten, zogen nordamerikanische Anleger zuletzt Kapital ab. Fällt der Kurs nun nachhaltig unter die nächste Unterstützung bei rund 4.441 Dollar, drohen weitere Verluste.
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