Der Goldpreis meldet sich zurück. Nach einem kurzen Schwächeanfall notiert die Feinunze wieder über der Marke von 4.700 US-Dollar. Zwei Ereignisse halten den Markt aktuell in Atem. Am Freitag übernimmt ein neuer Chef das Ruder bei der US-Notenbank. Parallel dazu warten Händler auf frische US-Inflationsdaten.
Machtwechsel bei der Fed
Am 15. Mai löst Kevin Warsh den bisherigen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell ab. US-Präsident Donald Trump hatte Warsh für den Posten nominiert. Das stärkte zunächst den US-Dollar. Investoren rechneten sofort mit einer strafferen Geldpolitik.
Warsh gilt allerdings nicht als bedingungsloser Befürworter von Zinssenkungen. Die Märkte preisen bereits einen Abschlag für die schwindende Unabhängigkeit der Notenbank ein. Das stützt paradoxerweise das Edelmetall. Anleger suchen nach einem sicheren Hafen abseits der US-Währung.
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Ölpreis treibt Inflationssorgen
Heute steht der US-Verbraucherpreisindex für April im Fokus. Die Sorge vor einer neuen Inflationswelle wächst. Ein Hauptgrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Die Straße von Hormus bleibt faktisch gesperrt. Washington und Teheran ringen weiterhin um eine diplomatische Lösung.
Die Folge: Energiepreise steigen spürbar. Händler sehen mittlerweile eine 25-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung bis Jahresende. Hohe Zinsen machen das zinslose Gold normalerweise unattraktiv. Aktuell überwiegt bei den Marktteilnehmern aber das Bedürfnis nach Sicherheit.
Investoren kehren zurück
Ein Blick auf die Investmentseite zeigt eine Trendwende. Im März zogen Anleger noch massiv Kapital aus nordamerikanischen Gold-ETFs ab. Im April flossen den US-Fonds wieder knapp eine Milliarde US-Dollar zu.
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Physisch hinterlegte ETFs verzeichnen weltweit wieder mehr Nachfrage. Besonders europäische Investoren nutzen das Edelmetall verstärkt als Absicherung. Sie reagieren damit direkt auf politische Risiken und Währungsschwankungen.
Blick auf die Charttechnik
Technisch präsentiert sich das Bild kurzfristig konstruktiv. In der Vorwoche testete der Kurs erfolgreich die Unterstützungszone um 4.600 US-Dollar. Die Bullen verteidigten dieses Level souverän.
Der weitere Weg hängt nun stark von den Energiepreisen ab. Normalisiert sich der Ölhandel, sehen Analysten Raum für eine Fortsetzung der Rally. Die nächsten Etappenziele für Gewinnmitnahmen liegen im Bereich von 4.880 US-Dollar. Fällt der Kurs hingegen unter die Marke von 4.500 US-Dollar, droht ein Test der langfristigen 200-Tage-Linie.
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