GoPro nutzt die weltgrößte Branchenmesse für Taucher, um seine neue MISSION-1-Serie in einer Nische zu positionieren, die bislang eher Spezialanbietern gehörte. Auf der DEMA Show in New Orleans zeigt der Kamerahersteller bis Donnerstag sein Sortiment. Im Mittelpunkt stehen ein Kombipaket, neue Trainingspartner und Reiseangebote.
Das Paket für Taucher
Das Dive Bundle kostet auf der Messe 779,99 Dollar. Es enthält die MISSION 1 PRO, ein Ladegerät für zwei Akkus, ein Tauchgehäuse und einen PADI-Spezialkurs. Der Kurs vermittelt Unterwasserfotografie und Videoschnitt mit der hauseigenen Quik-App.
Die Kamera bringt einen 1-Zoll-Sensor mit und nimmt Video mit bis zu 8K60 auf. Ein Dive Mode soll Farbtreue verbessern und Bildrauschen unter Wasser verringern. Das Gehäuse ist bis 60 Meter Tiefe ausgelegt. Neu im Zubehör ist eine Verlängerungsstange aus Carbon für weitere Blickwinkel.
Partnerschaften statt nur Hardware
Parallel dazu kündigt GoPro eine Zusammenarbeit mit Scuba Schools International an. Das Unternehmen will Inhalte, Technikschulung und Produktwissen liefern, SSI übernimmt Lehrplan und Durchführung über sein Instruktorennetz. Es handelt sich bislang um eine Absichtserklärung, Details zur Ausgestaltung stehen aus.
Bereits konkret sind die Kurse mit PADI. Sie laufen bis Donnerstag und stehen auch Teilnehmern ohne Tauchzertifikat offen. Geleitet werden sie von GoPros eigenem Trainingsteam und PADI-Instruktoren.
Hinzu kommen die „GoPro Escapes“: mehrtägige Reisen mit GoPro-Athleten und Tauchguides. Neue Ziele sind Cozumel, die Galapagos-Inseln und Key Largo.
Einordnung
Die Strategie zielt erkennbar darauf, Kamera, Ausbildung und Erlebnis zu bündeln. Ein Kunde, der den Kurs besucht, lernt zugleich das GoPro-Ökosystem samt App kennen. Finanzielle Kennzahlen zu den Initiativen nannte das Unternehmen nicht, der Umsatzbeitrag lässt sich daher nicht beziffern.
Konkret messbar ist zunächst nur die Resonanz am Stand 137 in New Orleans, wo die Messe noch bis Donnerstag, den 5. November, läuft.
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