Die Vereinigten Staaten sind bei Grafit für moderne Batterietechnologien zu 100 Prozent auf Importe angewiesen. Mit dem Graphite Creek Projekt in Alaska will Graphite One diese strategische Lücke schließen und eine heimische Lieferkette aufbauen. Ab heute entscheidet sich vor Ort, ob das Vorhaben die strengen Umweltauflagen der Behörden erfüllt.
Prüfstand für das Umweltkonzept
Das zuständige U.S. Army Corps of Engineers hat diese Woche die öffentliche Anhörungsphase eingeläutet. Von heute bis zum 15. April finden in den Gemeinden Nome, Teller und Brevig Mission entscheidende Sitzungen statt. Im Zentrum steht die sogenannte Section 404-Genehmigung nach dem Clean Water Act, da für den geplanten Tagebau rund 400 Hektar Wasserressourcen beansprucht werden.
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Die Brisanz des Projekts auf lokaler Ebene zeigt sich an der Gästeliste. Während das Management von Graphite One an der Sitzung in Nome teilnimmt, bleiben die Türen in Teller und Brevig Mission für die Unternehmensvertreter geschlossen. Lokale Stammesvertreter hatten im Vorfeld darum gebeten, diese Termine ausschließlich für Behörden und Anwohner zu reservieren.
Rückendeckung aus Washington
Auf bundesstaatlicher Ebene genießt das Vorhaben höchste Priorität. Grafit gilt als kritisches Mineral für Rüstungsgüter und den boomenden Markt für Elektroautos. Um den Prozess zu beschleunigen, wurde Graphite Creek in das FAST-41-Programm der US-Regierung aufgenommen. Dieses Instrument bündelt die Ressourcen verschiedener Behörden, um strategisch wichtige Infrastrukturprojekte schneller durch den Genehmigungsdschungel zu navigieren.
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Mit einem Plus von gut 31 Prozent in den vergangenen 30 Tagen auf aktuell 0,90 USD honorieren Anleger offenbar die jüngsten Fortschritte. Zur Überbrückung der aktuellen Entwicklungsphase sammelte das Unternehmen erst im Februar 35 Millionen Kanadische Dollar über eine Kapitalmaßnahme ein. Die eigentliche Fantasie liegt jedoch in der langfristigen Finanzierung des Gesamtprojekts, das neben der Mine in Alaska auch eine Verarbeitungsanlage in Ohio umfasst:
- Potenzielle EXIM-Finanzierung: 2,07 Milliarden USD (ca. 70 % der Kapitalkosten)
- Erwarteter Kapitalwert (NPV): 5,03 Milliarden USD
- Interne Verzinsung (IRR): 27 Prozent
- Geplanter Baubeginn: 2027
Ein finaler Beschluss über die Umweltgenehmigung wird für September 2026 erwartet. Parallel dazu bereitet Graphite One die formellen Kreditanträge bei der US-Export-Import-Bank (EXIM) vor, die noch im laufenden Jahr eingereicht werden sollen. Sobald diese behördlichen und finanziellen Meilensteine erreicht sind, kann der anvisierte Baubeginn in Alaska im Jahr 2027 realisiert werden.
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