Der Aufbau einer komplett US-basierten Graphit-Lieferkette nimmt konkrete Züge an. Mit der Veröffentlichung des jüngsten Jahresberichts bestätigt Graphite One seine strategische Ausrichtung für das laufende Jahr. Im Zentrum stehen dabei geplante Bundesmittel in Milliardenhöhe, die das Unternehmen nun formell beantragen will.
Milliarden-Kredite im Fokus
Die Dimensionen des Vorhabens sind gewaltig. Die US-Export-Import-Bank (EXIM) hat ihre unverbindlichen Absichtserklärungen auf insgesamt 2,07 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Diese Summe teilt sich auf zwei Kernprojekte auf: 670 Millionen Dollar sind für das Graphite Creek Minenprojekt in Alaska vorgesehen, während 1,4 Milliarden Dollar in die geplante Anlage für aktives Anodenmaterial in Ohio fließen sollen.
Nach Abschluss der technischen und ökologischen Prüfungen plant das Management, die formellen Anträge für diese 15-jährigen Darlehen im weiteren Verlauf des Jahres 2026 einzureichen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Graphite One?
Frisches Kapital für die Überbrückung
Um die Entwicklungsphase bis zur endgültigen Kreditvergabe zu finanzieren, stärkte das Unternehmen im ersten Quartal seine Liquidität. Mitte Februar schloss Graphite One eine Kapitalerhöhung über 35 Millionen kanadische Dollar ab. Die Erlöse fließen direkt in die Anlagenplanung, die Beschaffung von Ausrüstung und wichtige Genehmigungsverfahren.
An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt derzeit allerdings nicht wider. Nach einem Rückgang von knapp 20 Prozent in den letzten 30 Tagen notiert das Papier aktuell bei 0,68 Euro und sucht nach einem tragfähigen Boden.
Die nächsten Meilensteine
Neben der Sicherung der staatlichen EXIM-Gelder richtet sich der Blick nun auf den verbleibenden Kapitalbedarf. Für den Rest des Jahres 2026 steht die Finalisierung der restlichen 30 Prozent der Projektfinanzierung durch private Geschäftsbanken auf der Agenda. Parallel treibt das Unternehmen die konkreten Vorbereitungen für die Anlage in Ohio voran, die in mehreren Phasen auf eine jährliche Produktionskapazität von 100.000 Tonnen Anodenmaterial ausgebaut werden soll.
Graphite One-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Graphite One-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:
Die neusten Graphite One-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Graphite One-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Graphite One: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


