Green Bridge Metals hat einen wichtigen Schritt hinter sich. Erstmals liegen für das Titac-Projekt in Minnesota laborbestätigte Analyseergebnisse vor — und die zeigen mehr als nur Kupfer.
Polymetallisches System bestätigt
Die ersten drei Bohrlöcher des Phase-1-Programms liefern breite Mineralisierungsintervalle. Bohrloch TS26-005 traf auf 152 Meter mit 0,31 % Kupfer, 13,7 % Titandioxid und 0,15 % Vanadiumpentoxid. Bohrloch TS26-003 schnitt 190 Meter bei vergleichbaren Gehalten: 0,30 % Kupfer, 11,4 % Titandioxid und 0,13 % Vanadiumpentoxid.
Hinzu kommen Platingruppenelemente. Das macht Titac South zu einem polymetallischen System — und hebt das Projekt über ein reines Kupferprojekt hinaus.
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CEO David Suda betont, dass in jedem der sechs abgeschlossenen Bohrlöcher Sulfidmineralisierung im Bohrkern beobachtet wurde. Die Analysen der verbleibenden drei Löcher stehen noch aus — darunter ein Schritt-aus-Loch, das eine bislang ungetestete geophysikalische Anomalie anvisiert.
Geophysik weist den Weg
Das Bohrprogramm 2026 diente nicht nur der Ressourcenabgrenzung. Es sollte auch die 3D-VTEM-Inversionsmodellierung als Zielfindungsmethode testen. Das Ergebnis: Die verfeinerte Modellierung identifiziert vier bis fünf zusätzliche, bisher unbekannte Anomalien mit gleichzeitig leitfähigen und magnetischen Signaturen. Diese Signaturen passen zum Muster der bekannten mineralisierten Oxidultramafischen Intrusionen in Titac South und Titac North.
Die bisherigen Bohrergebnisse stützen das Explorationsmodell. Geophysikalische Ziele und tatsächliche Sulfidmineralisierung stimmen räumlich überein.
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Zweites Projekt und neues Team
Parallel läuft das Serpentine-Projekt. Es beherbergt eine abgeleitete Ressource von rund 280 Millionen Tonnen mit 0,37 % Kupfer und 0,12 % Nickel sowie eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen bei 0,46 % Kupfer. Geplant sind sechs bis zehn Bohrlöcher mit insgesamt 2.000 bis 2.500 Metern. Die Genehmigungen laufen beim Minnesota DNR. Eine wirtschaftliche Erstbewertung (PEA) soll innerhalb von 18 Monaten folgen.
Anfang Mai verstärkte Green Bridge sein technisches Team mit drei Neuzugängen: Justin Brown als Senior-Geologe mit sieben Jahren Erfahrung im Duluth Complex, Jay Robbie als technischer Berater und Sam Shahrokhi als Vice President Corporate Development.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,13 Euro — seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 97 Prozent, allerdings noch rund 42 Prozent unter dem Februar-Hoch von 0,22 Euro. Mit den ausstehenden Assays aus drei weiteren Bohrlöchern, darunter dem Schritt-aus-Loch in ungetestetes Gebiet, dürfte Titac South in den nächsten Wochen weitere konkrete Datenpunkte liefern.
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