Ein übereifriges Marketing hat Green Bridge Metals eine Rüge der kanadischen Börsenaufsicht eingebracht. Der Explorer musste eine eigens erstellte Investor-Relations-Seite komplett vom Netz nehmen. Die dort veröffentlichten Daten zum Kupfer-Nickel-Projekt Serpentine verstießen gegen strenge Veröffentlichungsstandards.
Verstöße gegen kanadische Standards
Die British Columbia Securities Commission monierte gleich mehrere Fehler auf der Landingpage einer externen Agentur. Konkret ging es um die Darstellung potenzieller wirtschaftlicher Werte für sogenannte abgeleitete Ressourcen. Nach dem kanadischen Standard NI 43-101 erfordert dies zwingend eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung, die in diesem Fall fehlte.
Zusätzlich zog die Seite Vergleiche zu benachbarten Lagerstätten, ohne die vorgeschriebenen Warnhinweise zu integrieren. Ein fataler Fehler war das Fehlen einer Bestätigung durch eine qualifizierte Person. Das Management löschte die Inhalte und beendete die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen IR-Firma. Für Green Bridge ist dies bereits die zweite erzwungene Korrektur innerhalb von zwei Jahren.
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Warnsignal für die Projektbewertung
Der Vorfall rückt die eigentliche Ressourcenbasis in den Fokus. Das Serpentine-Projekt in Minnesota umfasst eine abgeleitete Ressource von knapp 280 Millionen Tonnen mit Kupfer- und Nickelgehalten. Eine kleinere Menge von rund 22 Millionen Tonnen gilt als angedeutet. Abgeleitete Ressourcen bergen naturgemäß hohe Unsicherheiten bezüglich ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen Abbaubarkeit.
Am Kapitalmarkt reagieren Investoren derzeit verhalten auf die Aktie. Der Kurs notiert bei 0,14 Euro und hat sich damit deutlich vom Jahreshoch entfernt. Ein RSI-Wert von rund 24 signalisiert aktuell eine technisch überverkaufte Situation. Auf Jahressicht steht auf der Kurstafel ein massives Plus von 125 Prozent.
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Bohrprogramme laufen planmäßig
Abseits der Compliance-Probleme treibt Green Bridge das operative Geschäft voran. Am Titac-South-Deposit schloss das Team Ende Januar ein erstes Bohrprogramm ab. Die Bohrkernproben befinden sich derzeit im Labor zur Auswertung. Das Management will die genauen Gehalte erst nach vollständiger Verifizierung durch zertifizierte Prüfer veröffentlichen.
Der nächste operative Meilenstein steht bereits im Kalender. Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant das Unternehmen ein Phase-1-Diamantbohrprogramm auf dem Serpentine-Projekt. Vorgesehen sind bis zu zehn Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von maximal 2.500 Metern.
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