Der DAX-Konzern meldet heute vorläufige Zahlen für 2025 – und die fallen auf den ersten Blick beeindruckend aus. Der Gewinn kletterte um 13 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro und erreichte damit die im Herbst angehobene Zielmarke von rund 2,6 Milliarden Euro. Doch ein genauerer Blick auf die Vertragserneuerungen zum Jahreswechsel zeigt: Der Wettbewerb in der Branche wird härter.
Preise unter Druck
Bei der traditionellen Erneuerungsrunde zum 1. Januar musste die Hannover Rück deutliche Preisrückgänge hinnehmen. Inflations- und risikoadjustiert sanken die Preise im Schaden- und Unfallgeschäft um 3,2 Prozent. Vorstandsmitglied Sven Althoff räumt ein: „Insbesondere in wettbewerbsintensiven Sparten sowie bei Verträgen mit moderatem Schadenverlauf haben wir deutlichere Preisrückgänge gesehen als erwartet.“
Von den 10,2 Milliarden Euro anstehendem Prämienvolumen wurden 9,4 Milliarden Euro erneuert. Gleichzeitig kündigte der Konzern Verträge im Umfang von 827 Millionen Euro. Zusammen mit 1,17 Milliarden Euro aus Neugeschäft sowie veränderten Preisen und Anteilen stieg das erneuerte Volumen letztlich um 3,3 Prozent auf gut 10,5 Milliarden Euro.
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Kalifornien-Feuer belastet nicht
Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien konnten dem Geschäftsverlauf offenbar wenig anhaben. Das operative Ergebnis legte auf 3,5 Milliarden Euro zu, nach 3,3 Milliarden im Vorjahr. Die Schaden-Rückversicherung steuerte dabei 2,6 Milliarden Euro bei – ein Plus gegenüber den 2,4 Milliarden aus 2024. Der Gesamtumsatz im Rückversicherungsgeschäft kletterte auf 26,8 Milliarden Euro von zuvor 26,4 Milliarden.
Vorstandschef Clemens Jungsthöfel hält für 2026 am Gewinnziel von mindestens 2,7 Milliarden Euro fest. Die Schaden-Kosten-Quote soll unter 87 Prozent bleiben, die Kapitalanlagerendite bei rund 3,5 Prozent liegen. Althoff betont zwar, das Preisniveau liege weiterhin oberhalb des langjährigen Durchschnitts und sei risikoadäquat. Doch der anhaltende Preisdruck zeigt: Die Konkurrenz im Rückversicherungsmarkt bleibt intensiv. Die vollständigen Geschäftszahlen wird der Konzern am 12. März vorlegen.
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