Healwell AI hat seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und die Botschaft ist eindeutig: Das Unternehmen wächst rasant, dreht erstmals die EBITDA-Kurve ins Positive und baut seine globale Präsenz aus. Gleichzeitig bleibt der IFRS-Nettoverlust erheblich. Ein Widerspruch, der die aktuelle Lage gut beschreibt.
Rekordumsatz – mit einem Haken
Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten stieg 2025 auf rund 103,8 Millionen US-Dollar – ein Plus von 427 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber war die Übernahme von Orion Health, die zum 1. April 2025 wirksam wurde. Allein im vierten Quartal wuchs der Umsatz um 374 Prozent, wobei die Healthcare-Software-Sparte um 489 Prozent zulegte.
Erstmals erzielte Healwell ein positives bereinigtes EBITDA – 2,3 Millionen US-Dollar für das Gesamtjahr, nach einem Verlust von 5 Millionen CAD im vierten Quartal 2024. Das ist ein operativer Fortschritt, auch wenn er noch überschaubar ist.
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Der IFRS-Nettoverlust aus fortgeführten Aktivitäten stieg jedoch von 27,5 Millionen auf 39,1 Millionen US-Dollar. Die Wachstumsstrategie hat ihren Preis.
DARWEN AI gewinnt wissenschaftliches Gewicht
Healwells KI-Plattform DARWEN wurde inzwischen in 47 peer-reviewed Publikationen validiert – ein Wert, den das Unternehmen als zentrales Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern positioniert. Zuletzt präsentierte das Unternehmen neue Forschungsergebnisse auf dem ECCO-Kongress, veröffentlicht im Journal of Crohn’s and Colitis. Für 2026 wurden bereits drei weitere Konferenzakzeptanzen in den Bereichen Diabetes, Dermatologie und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gesichert.
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Ziele für 2026
Für das laufende Jahr hat das Management konkrete Ziele formuliert: eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 10 Prozent als Exit-Run-Rate, ein organisches Wachstum von über 50 Prozent im KI- und Datensegment sowie ein Anstieg der KI-Gesamterlöse um 50 Prozent. Hinzu kommt der geplante Nordamerika-Launch der Amadeus-AI-Plattform in der ersten Jahreshälfte 2026.
Parallel dazu präsentiert sich Healwell dieses Wochenende auf der ROTH Conference in Dana Point, Kalifornien, wo CEO Dr. Alexander Dobranowski an einer Podiumsdiskussion zu KI-gestützter Gesundheitsversorgung teilnimmt und Einzelgespräche mit Investoren führt. Ob die Wachstumsziele die anhaltenden IFRS-Verluste in den Augen der Anleger ausreichend kompensieren, wird sich spätestens mit den Halbjahreszahlen zeigen – die Aktie notiert aktuell rund 55 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März 2025.
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