Heidelberg Materials hat am Mittwoch für das dritte Quartal 2026 einen Umsatzanstieg um 10 % gemeldet. Die Erlöse erreichten 6.413 Mio. €. Auch das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit legte zu; nach einem Bericht von dpa-AFX trugen Sparmaßnahmen, Preiserhöhungen und eine stetige Nachfrageerholung dazu bei.

Das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit, kurz RCO, erhöhte sich nach Unternehmensangaben um 9 % auf 1.281 Mio. €. Der Konzern profitierte laut dpa-AFX im Quartal von einer Erholung der Nachfrage.

Berenberg senkt Ziel trotz Kaufempfehlung

Berenberg senkte am Donnerstag das Kursziel für Heidelberg Materials von 215 auf 210 €. Die Einstufung beließ das Analysehaus bei „Buy“. Damit verband Berenberg die niedrigere Zielmarke weiterhin mit einer Kaufempfehlung.

JPMorgan beließ die Aktie am Mittwoch nach den Quartalszahlen auf „Overweight“. Das Kursziel betrug unverändert 225 €. Beide Häuser hielten damit an ihren positiven Einstufungen fest, während nur Berenberg seine Zielmarke zurücknahm.

Einsparungen und Änderungen an Standorten

Heidelberg Materials will nach eigenen Angaben das laufende Sparziel übertreffen. Zusätzlich sollen bis Ende 2028 weitere 300 Mio. € eingespart werden.

Daneben hat das Unternehmen angekündigt, das Zementwerk in Paderborn dauerhaft stilllegen zu wollen. Am Standort Skövde sollen die Aktivitäten ab 2027 auf die Zementherstellung konzentriert werden.

Außerdem will Heidelberg Materials die schwedischen und norwegischen Zuschlagstoff- und Asphaltaktivitäten der Industriesparte von NCC AB übernehmen. Das Unternehmen hat eine entsprechende Vereinbarung bestätigt; die angestrebte Übernahme betrifft damit Aktivitäten in beiden skandinavischen Ländern.