HelloFresh hat am Donnerstag die zuvor gesenkte Umsatzprognose für 2026 bestätigt. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Rückgang von 9 bis 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bestätigung erfolgte mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen, die erneut niedrigere Umsätze und zugleich einen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses zeigten.
Weniger Bestellungen, höheres Ergebnis
Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, dem EBITDA, hält HelloFresh für das Gesamtjahr an seiner bisherigen Prognosespanne fest. Das Unternehmen erwartet hier weiterhin einen Betrag zwischen 350 und 370 Millionen Euro. Auch dieser Teil des zuvor gesenkten Jahresausblicks blieb damit unverändert.
Der Umsatz sank im dritten Quartal 2026 währungsbereinigt um 11,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
HelloFresh bezifferte die Erlöse auf rund 1,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Bestellungen ging nach Unternehmensangaben um 17,9 Prozent zurück.
Gegenläufig entwickelte sich das bereinigte EBITDA: Es stieg im selben Berichtszeitraum währungsbereinigt um 26,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Als absoluten Betrag meldete HelloFresh ein bereinigtes EBITDA von 50,9 Millionen Euro.
Jefferies senkt das Kursziel
Jefferies senkte gestern das Kursziel für HelloFresh von 8,35 auf 4,70 Euro. Die Einstufung beließ das Analysehaus unverändert auf „Buy“ und hielt damit trotz des niedrigeren Kursziels an seiner Kaufempfehlung fest. Analyst Giles Thorne passte sein Bewertungsmodell an die veröffentlichten Quartalszahlen an. Die Aktie verlor am Freitag 7,9%.
Daneben meldete HelloFresh am Donnerstag eine Stimmrechtsmitteilung nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Die Mitteilung stand neben den am selben Tag veröffentlichten Geschäftszahlen und der Bestätigung des Jahresausblicks.
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