Die Aktie von Hensoldt steht durchaus im Mittelpunkt der staunenden Börsenfachwelt. Die Kurse waren zuletzt deutlich unter die Marke von 75 Euro und dann auch am Freitag unter die Marke von 70 Euro gefallen. Die Notierungen waren am Donnerstag um rund 5,5 % gesunken und am Freitag noch einmal -3,4 % weniger wert. Nun allerdings sind die Kurse am Montag immerhin um gut 2,9 % geklettert. Es gibt also eine kleine Reaktion nach oben.
Dabei kann Hensoldt durchaus zumindest aus wirtschaftlicher Sicht einige Zuversicht verbreiten, so die Hoffnung.
Unter dem Programm „Operations 2.0“ arbeitet der Konzern daran, seine Strukturen auf Skalierbarkeit und technologische Integration auszurichten. Sprich: Der Aufwand soll weniger stark wachsen als die Erlöse.
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Hensoldt: Ein neues Programm
Ein zentraler Bestandteil dieser Neuausrichtung ist die stärkere Fokussierung auf softwaredefinierte Verteidigungssysteme. Durch die Integration der ESG-Gruppe erweitert Hensoldt seine Kompetenzen im Bereich digitaler Sensorik und elektronischer Systeme. Ziel ist es, komplexe militärische Anwendungen stärker zu vernetzen und datengetrieben zu steuern.
Zudem investiert das Unternehmen gezielt in die Absicherung seiner Lieferketten. Ein langfristiger Vertrag mit United Monolithic Semiconductors soll die Versorgung mit zentralen Bauteilen für Radarsysteme bis 2030 sichern. Diese Maßnahme adressiert direkt die Engpässe, die zuletzt das Wachstum gebremst haben.
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Auch im Personalbereich geht Hensoldt neue Wege. Durch Kooperationen mit Unternehmen aus der Automobilindustrie sollen gezielt Fachkräfte gewonnen werden, die in anderen Branchen freigesetzt werden. Bis Ende 2026 plant der Konzern, die Mitarbeiterzahl deutlich auszubauen und erstmals die Marke von 10.000 Beschäftigten zu überschreiten.
Ein weiteres Signal kommt aus dem Kreis der Investoren und des Managements. Der Vorstandsvorsitzende hat zuletzt selbst Aktien erworben, während institutionelle Investoren ihre Beteiligungen ausgebaut haben. Gleichzeitig wurde die Dividende auf 0,55 Euro je Aktie angehoben.
Der Markt bleibt allerdings aktuell noch etwas zurückhaltend. Die Notierungen sind im klaren Abwärtstrend. Besser würde die Situation erst, wenn die Aktie einen Aufschwung in Richtung von 80 Euro nehmen würde, so die Meinung der Chartanalysten. Insgesamt haben Analysten jedoch vergleichsweise hohe Kursziele ausgegeben.
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