Bei Hensoldt entsteht derzeit ein Bild, das im europäischen Verteidigungssektor immer häufiger zu beobachten ist. Die Nachfrage wächst deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren, während Investoren zunehmend darauf achten, wie effizient diese Entwicklung in Gewinne umgewandelt werden kann. Oder anders gesagt: Die Aufträge werden vielleicht nicht schnell genug abgearbeitet. Zudem ist der Investitionsbedarf des Unternehmens nicht zu unterschätzen.
Hensoldt: Die sind auf Kurs Richtung Süden
Die Aktienmärkte sind jedenfalls recht instabil. Der Freitag brachte zunächst leichte Gewinnmitnahmen. Die Aktie fiel um 1,98 % auf 74,10 Euro zurück. Auf Monatssicht ergibt sich damit ein Minus von 8,47 %. Gleichzeitig bleibt die operative Entwicklung des Unternehmens ausgesprochen robust.
Im ersten Quartal erhöhte sich der Auftragseingang auf rund 1,48 Milliarden Euro. Besonders wichtig bleibt dabei der gesamte Auftragsbestand von 9,8 Milliarden Euro. Für Anleger bedeutet das vor allem langfristige Planbarkeit und hohe Auslastung der Produktionskapazitäten.
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Auch beim Umsatz zeigt sich die Entwicklung klar. Die Erlöse stiegen um etwa 25 % auf 496 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich gleichzeitig um 47 % auf 44 Millionen Euro.
Wie beschrieben investiert Hensoldt aber massiv in zusätzliche Kapazitäten und neue Mitarbeiter. Ziel ist es, die steigenden Aufträge schneller abarbeiten zu können und langfristig höhere Margen zu erzielen.
Die Analystenschätzungen spiegeln diese Entwicklung wider. Für 2027 erwarten Experten einen Umsatz von 3,21 Milliarden Euro und ein Nettoergebnis von 243 Millionen Euro. Gleichzeitig soll die Nettoverschuldung von 688 Millionen Euro auf 470 Millionen Euro sinken. Die Kursziele leiten sich daraus ab. Sie liegen bei in etwa 91 Euro (im Durchschnitt).
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