Hensoldt Aktie: BofA greift ein

Der Rüstungskonzern Hensoldt legt gestiegene Umsätze vor, verzeichnet aber einen Gewinneinbruch. Gleichzeitig stuft die Bank of America die Aktie auf 'Buy' hoch und sieht Potenzial in der Luftverteidigung.

Hensoldt Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz steigt auf 2,46 Milliarden Euro
  • Nettoergebnis sinkt von 106 auf 86 Millionen
  • Bank of America erhöht Einstufung auf 'Buy'
  • Dividende wird auf 0,55 Euro angehoben

Jahresbericht und Analystenupgrade am selben Tag — das ist eine ungewöhnliche Kombination. Hensoldt hat am Donnerstag die vollständigen Zahlen für 2025 vorgelegt und gleichzeitig eine Hochstufung durch die Bank of America erhalten. Die Aktie reagierte zunächst mit einem Kursanstieg von rund 3 %, gab einen Teil davon jedoch wieder ab.

Umsatz rauf, Gewinn runter

Das Geschäftsjahr 2025 liefert ein zweigeteiltes Bild. Der Konzernumsatz kletterte auf 2,46 Milliarden Euro, während das Nettoergebnis von 106 auf 86 Millionen Euro zurückging. Trotzdem erhöht das Unternehmen die Dividende auf 0,55 Euro je Aktie — ein Signal, das Zuversicht ausstrahlen soll, auch wenn der Gewinnrückgang zunächst irritiert.

Für 2026 bestätigt das Management die Prognose: Angestrebt werden rund 2,75 Milliarden Euro Umsatz bei einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19,0 Prozent. Das wäre eine leichte Verbesserung gegenüber den 18,4 Prozent des Vorjahres.

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Bank of America setzt auf Luftverteidigung

Der eigentliche Impuls kam von der Bank of America. Die Analysten hoben die Einstufung von „Neutral“ auf „Buy“ an — trotz einer leichten Kurszielkorrektur von 90,00 auf 88,50 Euro. Begründung: Hensoldts dominante Stellung im Bereich Luftverteidigung, auf den schätzungsweise 65 bis 70 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen. Angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen sehen die Analysten das Unternehmen als einen der Hauptprofiteure innerhalb der europäischen Rüstungsbranche.

Die Kursentwicklung der vergangenen Wochen zeigt allerdings, wie viel Gegenwind die Aktie zuletzt hatte: Seit dem 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro Anfang Oktober 2025 hat das Papier rund 38 Prozent verloren. Mit einem aktuellen Kurs von 71,70 Euro notiert es zudem deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei 86,91 Euro. Das BofA-Kursziel von 88,50 Euro impliziert damit immerhin ein Aufwärtspotenzial von über 23 Prozent — sofern die Wachstumsdynamik im Bereich Sensorik und elektronische Kampfführung 2026 tatsächlich anzieht.

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