China hat Hensoldt auf eine Exportkontrollliste gesetzt, wie kürzlich gemeldet wurde. Dies war der entscheidende Schlag dieser Tage. Heute, am Donnerstag, geht es indes um 0,47 % aufwärts. Schon gestern legten die Notierungen um 1,59 % zu. Mit 75,61 Euro ist die Aktie im noch vertretbaren kleinen Abwärtstrend. Ab rund 81 Euro sähe die Lage besser aus.
China ist für die Hensoldt problematisch!
Der Kern des Problems liegt bei einzelnen Dual-Use-Komponenten aus China. Besonders relevant ist Germanium, das in Sensorik- und Optroniksystemen verarbeitet wird. Genau dort fürchtete der Markt kurzfristige Engpässe.
Finanzvorstand Christian Ladurner versuchte zuletzt, diese Sorgen zu entschärfen. Nach Unternehmensangaben reichen die vorhandenen Germanium-Bestände bis Ende 2028. Parallel arbeitet Hensoldt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut an eigener Kristallzucht in Oberkochen. Bis Ende 2027 soll dadurch eine deutlich größere Unabhängigkeit von chinesischen Lieferanten entstehen.
Auf der anderen Seite meldet der Konzern operative Fortschritte im Sicherheitsbereich. Hensoldt liefert mobile Detektions- und Verifikationsfahrzeuge an die Bundespolizei. Die Systeme sollen Drohnenbedrohungen an Flughäfen, kritischer Infrastruktur und Großveranstaltungen schneller erkennen.
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Technologisch setzt Hensoldt dabei auf die Elysion-Software. Radar- und Kameradaten werden in Echtzeit zu einem gemeinsamen Lagebild verknüpft. Der Konzern erweitert damit sein Angebot von stationären Systemen hin zu mobilen Sicherheitslösungen.
Auch das Ausbildungsgeschäft wächst. In Ulm schulte Hensoldt zuletzt Personal des Multinationalen Kommandos Operative Führung nach zivilen und militärischen Standards und erweitert damit erneut das Servicegeschäft.
Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19 % an. Am 22. Mai stimmen Aktionäre zusätzlich über eine um 10 % erhöhte Dividende von 0,55 Euro je Aktie ab. An sich sieht es gar nicht so schlecht aus. Am 6. Mai werden die Ergebnisse zum 1. Quartal folgen.
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