Der Handel an der Börse München endete für die Hensoldt-Aktie am Freitag mit einem Kurs von rund 74 Euro. Das ist absolut enttäuschend. Nach dem deutlichen Minus vom Donnerstag beschleunigte sich der Abwärtsdruck zum Wochenabschluss um weitere 4,4 %.. Der Markt fokussiert sich aktuell stark auf die bilanzielle Cashflow-Entwicklung. Die ist schwach, während das Unternehmen eine Auftragsflut entgegennimmt.
Hensoldt: An den Aufträgen liegt es nicht
Mit einem Auftragseingang von 1,48 Milliarden Euro im ersten Quartal 2026 und einem gesamten Auftragsbestand von 9,8 Milliarden Euro verfügt das Unternehmen über eine außergewöhnlich hohe Planungssicherheit. Dennoch belastet die Umsatzentwicklung. Der Umsatz wurde mit 496 Millionen Euro ausgewiesen und enttäuschte bezogen auf die ursprünglichen Erwartungen.
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Hensoldt steigerte die operative Marge zwar auf 8,9 %, der Free Cashflow jedoch trübt die Stimmung. Die positive Entwicklung des bereinigten EBITDA auf 44 Millionen Euro verdeutlicht zwar, dass Hensoldt nun effizienter arbeitet, aber die wirtschaftliche Seite ist noch nicht vollkommen zufriedenstellend. Aus Sicht des Marktes jedenfalls. Die Analysten sehen die Welt der Hensoldt deutlich anders.
Analysten wie die der DZ Bank haben ihren fairen Wert zuletzt auf 98 Euro gesenkt, bleiben aber bei einer Kaufempfehlung. Auch JPMorgan sieht mit einem Ziel von 85 Euro noch Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau von 74,40 Euro. Die kurzfristige Wahrnehmung des Titels ist jedoch dennoch skeptisch bzw. vorsichtig. Ein großes Ereignis steht an.
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Auf der bevorstehenden Hauptversammlung am 22. Mai müssen die Verantwortlichen darlegen, wie die Integration neuer Segmente und die Abarbeitung des Auftragsvolumens die Profitabilität weiter steigern sollen. Hier wird vor allem der Blick auf die Zahlungsmittel fallen, hier also den Free Cash Flow.
Investoren beobachten zudem genau, ob die Unterstützung bei 72 Euro hält, da das Papier seit Jahresbeginn trotz der soliden Auftragslage unter Druck steht. Hier also stehen auch die Schätzungen der Analysten auf dem Prüfstand. 72 Euro sollten nun halten, zudem sollte im Verbund mit der Hauptversammlung die Wende gelingen können.
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