Hensoldt-Aktie: Dasselbe Problem wie Rheinmetall!

Der Rüstungskonzern Hensoldt verfügt über einen gesicherten Auftragsbestand, doch die Aktie leidet unter Profitabilitätsbedenken und geopolitischen Unsicherheiten.

Hensoldt Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Auftragsbestand von rund 8,8 Milliarden Euro
  • Kursentwicklung trotz operativer Stärke rückläufig
  • Profitabilitätsprobleme als Hauptkritikpunkt
  • Politische Unsicherheiten belasten gesamten Sektor

Es ist genau diese Art von Widerspruch, die Anleger aktuell bei der Hensoldt ratlos zurücklässt: volle Auftragsbücher, aber im Durchschnitt fallende Kurse. Wenigstens heute geht es etwas aufwärts. 1,58 % stehen auf den Kurstafeln. Aber dies ist aktuell eher eine Ausnahme. Operativ läuft vieles nach Plan, doch an der Börse dominiert ein anderes Narrativ. Dies hat mehr mit Unsicherheit denn echten belastbaren Fakten zu tun.

Hensoldt: Keine Reaktion auf Trump

Immerhin hat das Unternehmen heute an den Börsen auch nicht unter dem Iran-Krieg gelitten. Unter anderem also auch nicht an der Eskalation rund um die Straße von Hormus, in der jetzt Trump die Zufahrten kontrollieren lässt. Hensoldt arbeitet quasi vor sich hin.

Mit einem Auftragsbestand von rund 8,8 Milliarden Euro ist die Auslastung für Jahre gesichert. Die Nachfrage nach Sensorik, Radarsystemen und elektronischer Kampfführung bleibt hoch, getrieben durch steigende Verteidigungsbudgets und eine veränderte sicherheitspolitische Lage. Programme rund um Eurofighter, Leopard 2 oder elektronische Aufklärung sichern dem Unternehmen eine zentrale Rolle in der europäischen Rüstungsarchitektur.

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Die Börse bemängelt aktuell wohl eher ein Profitabilitätsproblem, insofern die Gewinne insgesamt nicht maßstabsgerecht entwickeln. Wachstum war jedenfalls nicht zu erkennen. Zudem warnen einige Beobachter vor der Frage, ob die Kapazitäten für die Bearbeitung der Aufträge reichen.

Hinzu kommt ein externer Faktor, der sich kaum kontrollieren lässt. Politische Unsicherheiten von der Rolle der USA innerhalb der NATO bis hin zu der Eskalation im Nahen Osten sorgen für Schwankungen im gesamten Sektor. Selbst starke Einzelwerte aus der Rüstungsbranche geraten dadurch unter Druck, weil Kapital kurzfristig umgeschichtet wird.

Ein Trost bleibt auch am Montag: Analysten erwarten noch immer sehr hohe Kursziele für die Hensoldt.

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Über Mirko Hennecke 1795 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

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