Hensoldt ist unter Druck geraten. China hat das Unternehmen auf eine Exportverbotsliste gesetzt. Damit sind die Lieferketten gestört. Der Markt reagierte mit einem sehr massiven Abschlag. Mehr als 6 % sind es zeitweise gewesen, die Rückschläge waren enorm. Mit nur noch rund 73 Euro ist die Aktie ganz eindeutig wieder im technischen Abwärtstrend. Ist dies nur temporär?
Auf der anderen Seite steht die wirtschaftliche Bewertung: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2027 wird derzeit auf 38,7 taxiert. Dies mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, spiegelt jedoch die Erwartungshaltung des Marktes an die technologische Marktführerschaft des Unternehmens wider. Die Anleger sind offensichtlich bereit gewesen, für das prognostizierte Wachstum beim Nettoeinkommen auf 244 Millionen Euro im Jahr 2027 einen Aufpreis zu zahlen.
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Entscheidend wird es am 5. Mai!
Zusätzlich zur charttechnischen Komponente spielt die Erwartung an den 5. Mai eine entscheidende Rolle für das heutige Handelsgeschehen. Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen wirft ihre Schatten voraus und führt am Dienstag zu einer erhöhten Aufmerksamkeit. Die Anleger spekulieren darauf, dass die operative Marge durch die hohe Auslastung der über 9.300 Angestellten weiter verbessert werden kann.
Sollte die Nettoverschuldung wie geplant auf 444 Millionen Euro reduziert werden, würde dies das Risiko Profil der Aktie weiter schärfen. Die aktuelle Ertragsrendite von 1,12 % für das übernächste Jahr dient dabei als attraktiver Anker für langfristig orientierte Investoren, die auf eine Fortsetzung der positiven Nachrichtenlage setzen, die grundsätzlich galt. China hat nun einiges zerstört. Analysten aber bleiben noch bei ihrer hohen Einschätzung, die ausgesprochen spannend ist. Die Ziele sind weit über dem aktuellen Niveau. Weit, und das heißt, die Märkte haben vielleicht übertrieben. Oder die Analysten haben China noch nicht auf der Rechnung!?
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