Die Aktie von Hensoldt marschiert am Montag wieder aufwärts. Es geht um rund 4 % aufwärts. Die Notierungen erreichen wieder einen Kurs in Höhe von 98,45 Euro – und sind damit im Frühhandel nahe an der runden Marke von 100 Euro. Dies wäre sicherlich auch im Sinne Algorithmen, die sich an solchen Mustern teils orieniteren. Die Kurse waren schon am Freitag entsprechend durch die Decke gegangen. Es ging um 5,2 % nach oben und ereichten einen Wert von 94,65 Euro.

Hensoldt: Die neue Wende

Die Wende an den Börsen ist wieder messbar. Hensoldt schien zwischenzeitlich auf dem Weg in Richtung von 90 Euro. Die Notierungen sind und bleiben ohnehin im Aufwärtstrend. Die Hensoldt bleibt aktuell im Aufwärtsmarsch der Rüstungsindustrie ein wichtiger Baustein. Der Konzern kann Lenk- und nautische Systeme entwickeln. Das hat offensichtlich eine wichtige Funktion in der Rüstung.

Die Rüstungsindustrie darf sich jetzt auf neue Gelder freuen. Die Rheinmetall hat zwischenzeitlich mitgeteilt, sie ginge davon aus, dass die EU insgesamt bis zu 1 Billion Euro Rüstungsaufträge bis zum Jahr 2030 herausgeben wird.

Die Nato trifft sich ab Dienstag. Sie hat im Vorfeld schon jetzt eine Einigung hergestellt, wonach die Nato-Länder jeweisl 5 % ihres BIP in die Verteidigung investieren sollen, jährlich. Das Programm soll bis zum Jahr 2035 umgesetzt werden. Die Übersetzung: Das BIP „gehört“ nicht dem Staat, sondern ist nur die Zusammenfassung aller wirtschaftlichen Aktivitäten in der Gesellschaft. Als Maßstab aber ist dieser BIP bedeutend: Das BIP wächst meistens. Damit wächst die Verpflichtung, Verteidigungsausgaben zu übernehmen automatisch. Zudem gibt Deutschland aktuell in aller Regel bis zu knapp 2 % aus. Die Rüstungsausgaben müssen durch Selbstverpflichtung also schon um den Faktor 150 % steigen. Insofern ist die Entwicklung für Rüstungsunternehmen generell ausgesprochen vielversprechend, so die Meinung von Beobachtern.