Hensoldt-Aktie: Mega-Irrtum!?

Die Hensoldt-Aktie verliert deutlich und durchbricht wichtige Marken, während Analysten von Jefferies und Deutsche Bank deutlich höhere Kursziele sehen. Die Quartalszahlen Ende Februar werden aufmerksam verfolgt.

Hensoldt Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie fällt unter wichtige 80-Euro-Marke
  • Analysten sehen Kursziele bis 101 Euro
  • Schwache Marktstimmung belastet Rüstungswerte
  • Quartalszahlen Ende Februar erwartet

Die Aktie von Hensoldt steht weiterhin unter erheblichem Verkaufsdruck. Am Wochenanfang verzeichnete das Papier in München einen Rückgang von 4,6 % und fiel auf 79,80 Euro. Damit setzte sich eine Abwärtsbewegung fort, die bereits zuvor an Tempo gewonnen hatte. Innerhalb kurzer Zeit verlor der Kurs mehrere wichtige Haltezonen. 80 Euro zu unterkreuzen verdeutlicht, dass die Aktie in Schwierigkeiten zu sein scheint.

Hensoldt: Das ist viel zu wenig

Besondere Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Zone rund um die 200-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell bei etwa 81,07 Euro und liegt damit nur knapp oberhalb des aktuellen Kursniveaus. Unterhalb davon erstreckt sich ein weiterer Bereich, der bis etwa 79,65 Euro reicht und als zusammenhängende Unterstützungszone gilt. Der Kurs bewegt sich damit in einem Bereich, der kurzfristig über die weitere Richtung entscheidet.

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Parallel dazu fällt die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Analysteneinschätzungen auf. Jefferies hatte die Aktie kürzlich mit „hold“ eingestuft und ein Kursziel von 90 Euro genannt. Dieses Ziel liegt deutlich über dem aktuellen Kurs. Noch weiter gehen die Einschätzungen der Deutschen Bank Research. Dort liegt das Kursziel bei rund 101 Euro, verbunden mit einer „buy“ Einstufung. Diese Bewertungen stehen in klarem Gegensatz zur aktuellen Marktbewertung.

Grundlage der Kursverluste sind auch die schwachen Markt-Rahmenbedingungen. Die Politik erweckt am Aktienmarkt offenbar den Eindruck, dass die Rüstungswelle hier doch nicht so stark sein wird wie erhofft. Rheinmetall oder Renk verlieren gleichfalls. Dennoch: Die Hensoldt wird vielleicht am 26.2. noch einmal etwas Druck entwickeln können. Dann verkündet der Konzern seine Quartalszahlen. Die sollten zumindest die Aktie auf den Prüfstand stellen helfen.

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Über Mirko Hennecke 1423 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.