Starke Nachfrage, wachsende Erlöse und ein schrumpfender Verlust. Hensoldt liefert im Auftaktquartal solide Zahlen ab. An der Börse bleibt die große Euphorie allerdings aus. Die Aktie hinkt den Schätzungen hinterher.
Umsatz springt an
Der Umsatz kletterte bis Ende März auf 496 Millionen Euro. Im Vorjahr standen hier noch 395 Millionen Euro in den Büchern. Das Rüstungsgeschäft brummt.
Parallel dazu verbesserte der Konzern seine Profitabilität. Der Nettoverlust sank auf 19 Millionen Euro. Je Aktie entspricht das einem Minus von 16 Cent. Das operative Geschäft profitiert spürbar von den global steigenden Verteidigungsausgaben.
Lücke zum fairen Wert
Marktbeobachter halten das Papier aktuell für unterbewertet. Der durchschnittliche faire Wert liegt laut Analysten bei knapp 91 Euro. Einige Bewertungsmodelle rufen sogar Kursziele von rund 128 Euro auf.
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Die Realität auf dem Kurszettel sieht anders aus. Am Donnerstag notierte die Aktie bei 75,26 Euro. Auf Monatssicht verzeichnet der Titel ein Minus von 3,5 Prozent. Auch der Abstand zum Jahreshoch bleibt mit 35 Prozent beachtlich.
Der Kurs verläuft aktuell knapp unter der 50-Tage-Linie. Ein technisches Detail fällt auf. Der Relative-Stärke-Index notiert bei 82 Punkten. Dieser Wert signalisiert einen überkauften Zustand.
Die Lücke zwischen operativer Stärke und Marktbewertung bleibt bestehen. Hensoldt muss das hohe Wachstumstempo in den nächsten Monaten halten. Gelingt der Sprung aus der Verlustzone, rücken die Kursziele der Analysten wieder in Reichweite.
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