Starke Quartalszahlen, ein wachsendes Geschäft und eine vielversprechende FDA-Prüfung. Eigentlich stehen die Zeichen bei Hims & Hers auf Expansion. Im Hintergrund zeigt sich bei der Telemedizin-Plattform allerdings ein auffälliger Kontrast zwischen dem Vertrauen großer Vermögensverwalter und dem Verhalten der eigenen Führungsebene.
Signale aus dem Management
In den vergangenen drei Monaten trennten sich Führungskräfte im großen Stil von ihren Anteilen. Insgesamt stießen Insider Papiere im Wert von rund 3,2 Millionen US-Dollar ab. Den Löwenanteil dieser Verkäufe verantwortete Chief Operating Officer Michael Chi mit fast 100.000 veräußerten Aktien. Aktuell hält das Management noch knapp 14 Prozent am Unternehmen.
Bei den institutionellen Investoren zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. Der GF Fund reduzierte seine Position zuletzt um über 60 Prozent. Parallel dazu stockten Branchengrößen wie Vanguard und Invesco ihre Bestände auf. Großanleger kontrollieren damit weiterhin mehr als 63 Prozent der ausstehenden Aktien.
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Starkes Wachstum trifft auf Vorsicht
Operativ liefert der Gesundheitsdienstleister ab. Im abgelaufenen Quartal übertraf der Gewinn je Aktie mit 0,08 US-Dollar die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 28 Prozent auf knapp 618 Millionen US-Dollar.
Trotz des operativen Schwungs bleiben Analysten zurückhaltend. Die Konsensbewertung lautet auf „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten liegt bei 31,86 US-Dollar.
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Blick auf die FDA
Ein zentraler Kurstreiber für die kommenden Monate liegt in Washington. Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft derzeit die Lockerung von Beschränkungen für bestimmte Peptid-Therapien. Fällt die Entscheidung positiv aus, würde sich der adressierbare Markt für Hims & Hers massiv vergrößern. Das Unternehmen hatte sich bereits Anfang 2025 mit dem Kauf einer Produktionsstätte für Peptide strategisch in Stellung gebracht.
Die nächsten konkreten Hinweise liefert der regulatorische Kalender. Am 23. und 24. Juli setzt die FDA ihre Überprüfung der Peptid-Wirkstoffe fort. Bis dahin rückt die Stabilität des Abo-Modells „Autoship“ in den Fokus, um die anhaltende Volatilität im Gesundheitssektor abzufedern.
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