Der Essener Baukonzern Hochtief stellt die Weichen für weiteres Wachstum. Mit einer neuen Unternehmensanleihe sichert sich der MDAX-Konzern frische Mittel am Kapitalmarkt. Das Timing ist bewusst gewählt. Ein historischer Auftragsbestand erfordert immense Vorleistungen, während die ambitionierten Gewinnziele keinen Spielraum für finanzielle Engpässe lassen.
Konditionen und Strategie
Die neu emittierte Anleihe ist mit einem Kupon von vier Prozent ausgestattet. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stützt den Schritt und bewertet die Kreditwürdigkeit des Emittenten weiterhin mit einem stabilen „BBB-“-Rating. Das Papier läuft bis Anfang 2034. Hochtief nutzt die vorteilhaften Konditionen, um Großprojekte in den Bereichen Energiewende und digitale Infrastruktur zu stemmen.
Der Kapitalbedarf kommt nicht von ungefähr. Aktuell sitzt der Konzern auf einem Rekord-Auftragsbestand von rund 73 Milliarden Euro. Treiber dieser massiven Expansion sind vor allem die Tochtergesellschaften Turner in den USA sowie die australische CIMIC. Besonders im Geschäft mit Rechenzentren und Hochtechnologie-Infrastruktur hat sich Hochtief eine global führende Position erarbeitet.
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Auf Kurs zum Allzeithoch
An der Börse wird die offensive Strategie honoriert. Die Aktie beendete die Handelswoche bei 463 Euro mit einem ordentlichen Tagesplus. Auf Jahressicht steht ein massiver Zuwachs von rund 191 Prozent zu Buche. Damit notiert das Papier nur noch hauchdünn unter seinem jüngsten Rekordhoch.
Die fundamentale Basis für diese Bewertung liefert die Prognose für das laufende Jahr. Das Management peilt einen operativen Konzerngewinn von rund einer Milliarde Euro an. Aktionäre stimmen Ende April auf der Hauptversammlung über eine kräftig erhöhte Dividende von 6,60 Euro je Anteilsschein ab. Gelingt der Aktie in diesem positiven Umfeld ein nachhaltiger Sprung über das bisherige Allzeithoch, eröffnet sich direkt weiteres charttechnisches Aufwärtspotenzial.
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