Honeywell hat das vierte Quartal 2025 mit Ergebnissen abgeschlossen, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Der Mischkonzern meldete einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,59 US-Dollar – fünf Cent über den Schätzungen von 2,54 US-Dollar. Beim Umsatz konnte das Unternehmen ebenfalls überzeugen: Mit 10,1 Milliarden US-Dollar lag man deutlich über den prognostizierten 9,96 Milliarden US-Dollar.
Besonders bemerkenswert: Der Auftragseingang schoss um 23 Prozent nach oben. Verantwortlich dafür waren vor allem die Segmente Luft- und Raumfahrttechnologien sowie Energie- und Nachhaltigkeitslösungen. Das Ergebnis dieser robusten Nachfrage? Ein Rekordauftragsbestand von über 37 Milliarden US-Dollar zum Jahresende.
Was bedeutet der Bilanzgewinn wirklich?
Auf den ersten Blick wirkt der ausgewiesene GAAP-Gewinn von nur 0,46 US-Dollar je Aktie enttäuschend – im Vorjahresquartal waren es noch 1,96 US-Dollar gewesen. Doch dieser dramatische Rückgang hat einen klaren Grund: Einmalige Wertminderungen im Zusammenhang mit den zur Veräußerung vorgesehenen Geschäftsbereichen Productivity Solutions and Services sowie Warehouse and Workflow Solutions belasteten das Ergebnis. Hinzu kamen rechtliche Aufwendungen im Segment Aerospace Technologies rund um Rechtsstreitigkeiten mit Flexjet.
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Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Gewinn je Aktie jedoch um solide 17 Prozent. Der Konzern hat die Ausgliederung von Solstice Advanced Materials bereits im vierten Quartal abgeschlossen und macht damit Ernst mit seiner angekündigten Portfoliobereinigung.
Aufspaltung kommt im dritten Quartal
CEO Vimal Kapur bestätigte die geplante Aufspaltung des Konzerns in drei eigenständige Unternehmen. Die Trennung der Geschäftsbereiche Automatisierung und Luft- und Raumfahrt soll im dritten Quartal 2026 vollzogen werden. Das Führungsteam für Honeywell Aerospace steht bereits fest.
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Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 10,35 und 10,65 US-Dollar an – genau im Rahmen der Analystenschätzungen von 10,42 US-Dollar. Beim Umsatz rechnet Honeywell mit 38,8 bis 39,8 Milliarden US-Dollar, auch hier bewegt man sich nahe am Konsens von 39,61 Milliarden US-Dollar.
Die Aktie reagierte im vorbörslichen Handel mit einem Plus von 1,16 Prozent und notierte bei 219,15 US-Dollar. Der Titel hatte in den vergangenen drei Monaten bereits 7,6 Prozent zugelegt, steht auf Jahressicht aber noch mit einem Minus von 3,31 Prozent in den Büchern.
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