HP kämpft an zwei Fronten gleichzeitig. Während das Geschäft mit KI-gestützten PCs deutlich an Fahrt gewinnt, fressen volatile Speicherpreise und ein schwächelndes Druckersegment die Margen auf. Diese Gemengelage sorgt für Bewegung im Aktionärskreis, wo namhafte Investoren ihre Positionen derzeit umschichten.
Institutionelle Investoren positionieren sich neu
Die jüngsten Pflichtmitteilungen offenbaren eine deutliche Rotation im Aktionariat. Während West Bancorporation Inc. ihre Beteiligung an HP vollständig aufgelöst hat, griffen andere Adressen beherzt zu. Diese Umschichtungen zeigen, dass der Markt die aktuelle Bewertung des Tech-Konzerns sehr unterschiedlich interpretiert.
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- Perpetual Ltd: +579,73 %
- Savvy Advisors, Inc.: +58,22 %
- CIDEL ASSET MANAGEMENT INC: +14,68 %
- Signature Resources Capital Management: +1,57 %
KI-Erfolge treffen auf Margendruck
Operativ lieferte HP zuletzt ein gemischtes Bild ab. Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal stieg zwar um knapp 7 % auf 14,44 Milliarden US-Dollar, allerdings sank der operative Gewinn im gleichen Zeitraum um über 10 %. Ein Lichtblick bleibt die Sparte für Personal Systems: Hier machen KI-PCs inzwischen über 35 % aller Auslieferungen aus.
Die Finanzchefin warnte jedoch bereits vor anhaltenden Schwankungen bei den Kosten für Arbeitsspeicher (RAM). Da diese einen erheblichen Teil der Materialkosten ausmachen, belasten sie die Profitabilität spürbar. Die Volatilität bei diesen Komponenten dürfte sich bis weit in das nächste Jahr hineinziehen.
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Herausforderungen im Kerngeschäft
Neben den steigenden Komponentenkosten bereitet das klassische Druckergeschäft Sorgen, dessen Erlöse im Jahresvergleich um 2 % nachgaben. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management zudem mit einem zweistelligen Rückgang bei den PC-Absatzzahlen. Die Aktie spiegelt diese Unsicherheit wider und notiert seit Jahresbeginn rund 11 % im Minus.
Am 27. Mai wird HP die nächsten Quartalszahlen vorlegen. Anleger werden dann genau darauf achten, ob die Strategie bei KI-PCs ausreicht, um den erwarteten Absatzrückgang und die Inflation bei wichtigen Bauteilen zu kompensieren.
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