Hypoport hat für die ersten neun Monate 2026 ein vorläufiges operatives Ergebnis von 30,1 Millionen Euro gemeldet. Der Rohertrag erreichte im selben Zeitraum 207 Millionen Euro. Die Entwicklung fiel innerhalb des Konzerns unterschiedlich aus: Während das Immobilienplattform-Geschäft den Quartalsgewinn stützte, blieben andere Bereiche zurück.

Immobiliengeschäft trägt den Gewinnanstieg

Die am 26. Oktober veröffentlichten vorläufigen Zahlen weisen für das dritte Quartal ein EBIT von 10,8 Millionen Euro aus. Im Vorjahresquartal waren es 7,6 Millionen Euro gewesen.

Der Rohertrag stieg im dritten Quartal 2026 auf 70 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Hypoport 67 Millionen Euro erzielt.

Nach einem Bericht von dpa-AFX vom 27. Oktober verdiente Hypoport im Quartal dank der Immobilienplattform-Geschäfte mehr. Bei den Finanzierungsplattformen ging der operative Gewinn dagegen zurück. Die Versicherungssparte schrieb erneut einen operativen Verlust.

Am Freitag fiel die Aktie um 2,0%. Damit stand am letzten Handelstag ein Kursrückgang neben den zuvor veröffentlichten höheren Ergebniszahlen des Konzerns.

Zwei positive Analystenurteile

BNP Paribas Exane empfahl Hypoport am 27. Oktober mit der Einstufung „Outperform“. Das Analysehaus nannte ein Kursziel von 150,00 Euro.

Die Deutsche Bank sprach am 26. Oktober eine Kaufempfehlung aus und bezifferte ihr Kursziel auf 153,00 Euro. Beide Einschätzungen stammen damit aus der Woche, in der Hypoport seine vorläufigen Ergebniszahlen veröffentlichte.

Als nächster bestätigter Unternehmenstermin steht der 9. November 2026 im Kalender. Hypoport plant dann die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse für die ersten neun Monate beziehungsweise der Zwischenmitteilung zum dritten Quartal.