Nach einer Phase deutlicher Kursverluste und kritischer Analystenstimmen liefert IBM positive Nachrichten aus der Forschung. Dem Technologiekonzern ist ein unerwarteter Meilenstein im Bereich des Quantencomputings gelungen. Die erfolgreiche Simulation komplexer magnetischer Materialien beweist, dass die Technologie schneller praktische Ergebnisse liefert als bisher von Experten angenommen.
Simulation widerlegt bisherige Annahmen
Forscher von IBM haben in Zusammenarbeit mit mehreren US-Universitäten und Nationallaboren eine bisherige Grenze der Physik durchbrochen. Mit dem hauseigenen Heron-Prozessor gelang es dem Team, die Eigenschaften einer spezifischen magnetischen Verbindung präzise zu berechnen. Die Ergebnisse stimmen exakt mit realen Neutronenstreuungs-Experimenten überein.
Das Besondere daran: Fachleute gingen lange davon aus, dass solche komplexen Berechnungen erst mit fehlerkorrigierenden Quantensystemen möglich seien, die kommerziell noch gar nicht existieren. IBM zeigt nun, dass auch die aktuelle Hardware-Generation in Kombination mit klassischen Supercomputern verlässliche wissenschaftliche Arbeit leisten kann. Die Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Materialforschung, die Entwicklung von Supraleitern und die Medikamentenherstellung.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?
Analysten senken den Daumen
Die wissenschaftlichen Fortschritte bilden ein Gegengewicht zu den jüngsten Belastungen an der Börse. In der vergangenen Woche hatten mehrere Großbanken ihre Erwartungen für den IT-Konzern nach unten korrigiert:
- BMO Capital: Kurszielsenkung von 350 auf 290 US-Dollar
- JP Morgan: Anpassung der Prognose von 317 auf 283 US-Dollar
Diese Herabstufungen trugen dazu bei, dass das Papier zuletzt unter Druck geriet. Aktuell notiert der Titel bei 210,25 Euro und weist damit einen Abstand von über 22 Prozent zu seinem 52-Wochen-Hoch auf.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?
Milliarden-Zukauf für die KI-Strategie
Parallel zur Grundlagenforschung treibt das Management den Ausbau des Softwaregeschäfts voran. Erst Mitte März schloss IBM die Übernahme der Datenplattform Confluent für rund 11 Milliarden US-Dollar ab. Die Technologie des Zukaufs wird direkt in bestehende Systeme integriert.
Ziel ist es, Echtzeitdaten für autonome KI-Systeme nutzbar zu machen. Dieser Schritt gilt als zentraler Baustein, um sich im wachsenden Markt für sogenannte Agentic AI zu positionieren – also für Künstliche Intelligenz, die selbstständig Entscheidungen auf Basis kontinuierlicher Datenströme trifft.
Die kommerzielle Reife der Quantentechnologie bleibt derweil ein langfristiges Projekt. IBM plant die Einführung des ersten vollständig fehlerkorrigierenden Supercomputers unter dem Codenamen Starling für das Jahr 2029. Bis dahin belegen die aktuellen Simulationserfolge, dass die massiven Investitionen in die Forschung bereits heute überprüfbare wissenschaftliche Werkzeuge hervorbringen.
IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:
Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


