IBM Aktie: KI-Offensive zahlt sich aus

IBM übertrifft mit starkem KI- und Cloud-Wachstum die Erwartungen deutlich. Der Konzern meldet einen Gewinnsprung und sichert sich zudem einen großen KI-Vertrag im Verteidigungssektor.

IBM Aktie
Kurz & knapp:
  • Quartalsgewinn je Aktie deutlich über Analystenschätzungen
  • Umsatzwachstum von 12 Prozent durch KI und Cloud
  • Großauftrag für KI-Logistik beim britischen Verteidigungsministerium
  • Software- und Infrastruktursparte als Hauptwachstumstreiber

Big Blue meldet einen beeindruckenden Quartalsabschluss, der selbst skeptische Beobachter verstummen lässt. Am 29. Januar 2026 legte IBM Zahlen vor, die deutlich über den Erwartungen lagen – und die Aktie reagierte mit einem kräftigen Kurssprung im nachbörslichen Handel.

Der Konzern erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 5,60 Milliarden Dollar oder 5,88 Dollar je Aktie, verglichen mit 2,92 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt lag der Gewinn je Aktie bei 4,52 Dollar – die Analysten hatten lediglich 4,31 Dollar erwartet. Der Umsatz kletterte um starke 12 Prozent auf 19,69 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Die Prognose lag bei nur 19,21 Milliarden Dollar.

Wo liegt der Wachstumsmotor?

Die Zahlen belegen, dass IBMs strategische Neuausrichtung auf KI und Hybrid-Cloud Früchte trägt. Besonders die Bereiche Software und Infrastruktur erwiesen sich als Kurstreiber: Software legte um 14 Prozent zu, die Infrastruktur-Sparte sogar um 21 Prozent. Das KI-Geschäft boomt regelrecht – und verschafft IBM einen klaren Vorteil im Wettrennen um künstliche Intelligenz.

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Die Investmentstory gewinnt zusätzlich an Substanz durch strategische Partnerschaften. IBM sicherte sich einen 320-Millionen-Pfund-Vertrag mit dem britischen Verteidigungsministerium für das DEEAMS-Programm. Dabei geht es um eine KI-gestützte Modernisierung der Logistik-Systeme, die 17 veraltete Anwendungen durch eine einzige moderne Plattform ersetzen soll. Der erwartete Nutzen: über eine Milliarde Pfund Einsparungen.

Partner-Netzwerk als Erfolgsfaktor

Ein weiteres Puzzleteil der Erfolgsstory: IBM wurde von Saviynt als „Sales Champion Partner of the Year“ ausgezeichnet. Die Begründung: IBM führte einige der komplexesten globalen Transformationsprojekte des Jahres durch, darunter ein wegweisendes Modernisierungsprojekt für einen großen Automobilhersteller zur Vereinheitlichung von Identitätskontrollen über Ländergrenzen hinweg.

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Während Meta Platforms mit seinem optimistischen Ausblick die KI-Euphorie weiter anheizte, konnte sich IBM ebenfalls in diesem Umfeld behaupten. Anders als Microsoft, das von steigenden KI-Kosten sprach, zeigt IBM, dass sich massive Investitionen in die Technologie bereits auszahlen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: IBM hat sich erfolgreich neu erfunden und profitiert nun von der globalen KI-Welle. Der Konzern liefert nicht nur beeindruckende Quartalsergebnisse, sondern sichert sich gleichzeitig lukrative Großaufträge in strategisch wichtigen Bereichen.

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Über Dieter Jaworski 1344 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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