Am 22. April legt IBM seine Bücher für das erste Quartal 2026 offen. Im Vorfeld sendet die Wall Street widersprüchliche Signale. Morgan Stanley senkt zwar das Kursziel, rechnet im Gegenzug aber mit überraschend starken Zahlen.
Analysten uneins, Aktie schwächelt
Morgan Stanley hat die Bewertung für den Technologiekonzern kürzlich angepasst. Die Analysten reduzierten das Kursziel von 247 auf 215 US-Dollar. Die Einstufung bleibt auf „Equalweight“. Interessant dabei: Die Experten prognostizieren ein Übertreffen der Markterwartungen für das erste Quartal.
An der Börse spiegelt sich die aktuelle Skepsis wider. Die Aktie notiert derzeit bei 205,70 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von 17,27 Prozent. Damit handelt der Titel deutlich unter der 200-Tage-Linie von 236,50 Euro. Andere Institute zeigen sich weitaus optimistischer. Argus Research ruft ein Ziel von 360 US-Dollar aus. Der Marktkonsens sieht ein Aufwärtspotenzial von über 27 Prozent.
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KI und Zukäufe treiben das Geschäft
Für das anstehende Quartalsergebnis haben Marktexperten klare Marken definiert:
- Gewinn pro Aktie (Q1): 1,81 US-Dollar erwartet.
- Umsatz (Q1): 15,60 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
- Gesamtjahr 2026: Gewinn von 11,00 US-Dollar je Aktie angepeilt.
Strategisch setzt IBM voll auf Künstliche Intelligenz. Die Bewertung von KI-Modellen bildet den Kern der Software-Strategie. Parallel dazu liefert die jüngste Übernahme von Confluent erste messbare Ergebnisse. Dieser Zukauf dürfte rund 50 Millionen US-Dollar zum Quartalsumsatz beisteuern.
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Altlasten abgeräumt
Auf juristischer Ebene hat das Management kurz vor den Zahlen reinen Tisch gemacht. Am 10. April einigte sich der Konzern mit dem US-Justizministerium. IBM zahlt 17 Millionen US-Dollar. Damit endet ein Streit um frühere Diversitäts- und Inklusionsprogramme bei Regierungsaufträgen. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zwar zurück. Für die frühe Offenlegung und die Beendigung der Programme erhielt IBM jedoch einen Kooperationsbonus. Ein Störfaktor weniger.
Am 22. April nach US-Börsenschluss präsentiert IBM die finalen Zahlen. Dann muss das Management beweisen, dass die Zuwächse im Cloud- und KI-Geschäft die juristischen Sonderkosten von 17 Millionen US-Dollar problemlos kompensieren. Halten die Margen in diesen Wachstumsfeldern, könnte die Aktie ihren Abwärtstrend seit Jahresbeginn stoppen.
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