IBM geriet am Donnerstag im Zuge des breiten Ausverkaufs bei Technologie- und KI-Aktien unter Druck. Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete über Sorgen wegen der Ausgaben für künstliche Intelligenz und der Zeitpläne beim Ausbau der dafür benötigten Infrastruktur. Am Freitag sank die IBM-Aktie um 0,1%.
Bereits am 22. Oktober hatte Reuters über Zweifel von Analysten an der Beständigkeit der Erholung im Softwaregeschäft des dritten Quartals berichtet. Ein Teil des Wachstums sei auf Geschäfte zurückgegangen, die aus dem Vorquartal verschoben worden waren. Die Aktie hatte nach diesen Einschätzungen nachgegeben.
Quantenprojekte als operativer Kontext
IBM stellte gestern gemeinsam mit der University of Chicago, dem Bundesstaat Illinois und dem Illinois Quantum and Microelectronics Park einen IBM Quantum System Two vor. Nach Unternehmensangaben ist das System in den Hyde Park Labs in Chicago betriebsbereit. Es ist IBMs erster Quantencomputer in Illinois und soll das National Quantum Algorithm Center verankern.
Später soll das System in den Illinois Quantum and Microelectronics Park umziehen. IBM bezeichnet es als sein fortschrittlichstes verfügbares System.
Am Donnerstag starteten IBM, das Quantum Science Center des Oak Ridge National Laboratory und AMD zudem eine gemeinsame Plattform zur Quantenfehlerkorrektur. Sie verbindet IBM-Quantencomputer mit dem Hochleistungsrechner Umbra, der AMD-Grafik- und Hauptprozessoren nutzt. Die Initiative ist auf die Quantum Genesis Mission des US-Energieministeriums ausgerichtet.
Antrag zur Anleihe-Notierung
Am Montag reichte die New York Stock Exchange bei der US-Börsenaufsicht SEC ein Formular 25 ein. Es betrifft die Entfernung von IBMs 2026 fälligen Schuldverschreibungen mit einem Zinssatz von 0,30% aus Börsennotierung und Registrierung. Als Antragsteller nennt die Pflichtmitteilung die Börse, als Emittenten IBM.
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