IBM dreht mächtig am Rad. Am 19. Januar 2026 stellte der Konzern gleich zwei Initiativen vor, die das KI-Geschäft massiv beschleunigen sollen. Während andere noch über die Zukunft der künstlichen Intelligenz philosophieren, liefert Big Blue konkrete Lösungen – und könnte damit die Spielregeln im Unternehmensmarkt neu schreiben.
Mit IBM Enterprise Advantage bringt der Tech-Riese einen consulting-basierten Service auf den Markt, der Unternehmen beim Aufbau eigener KI-Plattformen unterstützt. Das Besondere: Die Lösung ist technologieagnostisch und funktioniert mit Amazon Web Services, Google Cloud, Microsoft Azure sowie IBMs eigenem watsonx. Kunden können somit auf bestehende Infrastrukturen aufbauen, ohne an einen einzelnen Anbieter gebunden zu sein.
Die Zahlen sprechen für sich. Mehr als 150 Kundenprojekte hat IBM bereits mit der zugrundeliegenden Technologie realisiert. Die Produktivitätssteigerung bei Beratern liegt bei bis zu 50 Prozent. Der Bildungskonzern Pearson nutzt den Service bereits, um menschliche Expertise mit KI-Agenten zu kombinieren. Ein Produktionsunternehmen setzt Enterprise Advantage ein, um seine gesamte generative KI-Strategie umzusetzen.
Die 150-Prozent-Wette
Doch IBM geht noch weiter. Eine globale Studie des IBM Institute for Business Value mit 2.000 C-Level-Führungskräften aus 33 Ländern zeichnet ein klares Bild: 79 Prozent der Befragten erwarten, dass KI bis 2030 signifikant zum Umsatz beitragen wird – gegenüber heute nur 40 Prozent. Die Investitionen in KI sollen sich in diesem Zeitraum um rund 150 Prozent erhöhen.
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Allerdings offenbart die Studie auch eine bemerkenswerte Unsicherheit: Nur 24 Prozent der Führungskräfte haben eine klare Vorstellung davon, woher diese Umsätze kommen werden. Gleichzeitig befürchten 68 Prozent, dass ihre KI-Initiativen scheitern könnten, weil die Integration ins Kerngeschäft fehlt.
Die strategische Neuausrichtung wird deutlich: Während heute noch 47 Prozent der KI-Ausgaben in Effizienzsteigerung fließen, erwarten die Befragten, dass bis 2030 bereits 62 Prozent für Innovation aufgewendet werden. 70 Prozent planen, die durch KI gewonnene Produktivität in Wachstumsinitiativen zu reinvestieren. Die erwartete Produktivitätssteigerung durch KI liegt bei 42 Prozent bis 2030.
Quantensprung voraus?
Besonders spannend: 82 Prozent der befragten Unternehmen setzen künftig auf Multi-Modell-KI-Systeme. 72 Prozent glauben, dass kleine Sprachmodelle (SLMs) große Sprachmodelle (LLMs) übertreffen werden. Organisationen, die KI bereits in mehreren Arbeitsabläufen skalieren und kleinere, maßgeschneiderte Modelle nutzen, rechnen mit 24 Prozent höheren Produktivitätsgewinnen und 55 Prozent besseren Betriebsmargen bis 2030.
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Ein Detail am Rande könnte zum Game-Changer werden: 59 Prozent sagen, quantengestützte KI werde ihre Branche bis 2030 transformieren – doch nur 27 Prozent erwarten, bis dahin Quantencomputing tatsächlich zu nutzen. Diese Lücke zeigt massive Chancen für Vorreiter.
Die Studie wurde im dritten und vierten Quartal 2025 durchgeführt und umfasst 20 Branchen. Sie zeigt auch: 67 Prozent der Führungskräfte erwarten, dass KI die Ressourcen- und Kompetenzengpässe beseitigt, die Organisationen heute zurückhalten. Gleichzeitig rechnen 57 Prozent damit, dass die meisten aktuellen Mitarbeiterfähigkeiten bis 2030 obsolet sein werden.
Für IBM könnte diese Doppelstrategie aus konkretem Service-Angebot und Thought Leadership genau zur richtigen Zeit kommen. Während Wettbewerber oft einzelne KI-Lösungen verkaufen, positioniert sich Big Blue als Architekt ganzer KI-Plattformen – unabhängig vom Cloud-Provider.
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